Daniela Maier brachte den Platz vor dem Rathaus zum Beben, mit tosendem Applaus und den Klängen der Musikkapelle Marquartstein wurde sie gebührend empfangen. Die Kinder und Schüler standen mit ihren Skiern Spalier.
Daniela Maier stammt ursprünglich aus dem Schwarzwald, wohnt aber seit fast fünf Jahren in Marquartstein. Bei den Olympischen Winterspielen in Milano Cortina hat sie die Goldmedaille gewonnen. Die Disziplin Skicross ist erst seit 2010 olympisch. Daniela Maier geht somit als erste deutsche Olympiasiegerin im Skicross in die Geschichtsbücher ein. Die Gemeinde Marquartstein sowie die Marquartsteiner Vereine, allen voran der TSV Marquartstein, haben Daniela Maier mit einem Empfang zu diesem herausragenden Erfolg gratuliert. Die Goldmedaillengewinnerin freute sich, dass so viele Kinder und Jugendliche da waren und sagte ihnen, wieviel Freude Sport und Bewegung bringt. Sie empfahl, fangt erstmal an, kämpft immer weiter, dann kann was Großes draus werden.
Bürgermeister Andreas Scheck gratulierte ganz offiziell zu diesem großen Triumph und sah es als ganz besonderen Tag für Marquartstein. Erstmals in der Geschichte der Gemeinde gibt es eine Olympiasiegerin unter uns. Daniela Maier arbeitet bei der Bundespolizei in Bad Endorf und trainiert hier in der Region. Er sah den Erfolg der Olympiasiegerin als das Ergebnis von Talent, harter Arbeit, Disziplin und Mut. Skicross ist eine sehr spektakuläre Disziplin – schnell technisch anspruchsvoll und voller Risiko. Der Sieg bedeutet, außergewöhnliche Stärke. Das ist eine Vorbildwirkung besonders für die Sportjugend. Der Weg zeige mit Leidenschaft, Unterstützung und Gemeinschaft kann man weit kommen. Scheck fand, dass Daniela Maier zeigt, dass Spitzenleistung und Bodenständigkeit zusammengehören.
Anschließend trug sich Danieal Maier im Rathaus ins Buch der Gemeinde ein. Beim folgenden Umtrunk erzählt sie, dass sie privat gern mit ihrem BMW Motorrad unterwegs ist, dann aber nicht Speedway, sondern eher gemütlich. Geschenke gab es auch, Elisabeth Keihl, die Tourismuschefin, hatte einen besonderen Liegestuhl mit einem Achentalmotiv, die Gemeinde einen Geschenkkorb, bei dem der Aperol nicht fehlen durfte und Vige Waldispühl von der Firma Stöckli Swiss Sports AG hatte spezielle handgefertigte Momentum Ski als Geschenk. Daniela Maier freute sich sehr über die Präsente.
Die Kinder und Jugendlichen hatten viele Fragen an die Olympiasiegerin, die sie alle geduldig beantwortete. Die Frage nach ihrem Alter beantwortete sie mit einem Schmunzeln und „heute noch 29“ am 4. März hat sie Geburtstag.
Wann sie das erste Rennen gefahren ist, wollten die Kinder wissen. Mit vier oder fünf Jahren, mit drei Jahren habe ich schon auf Skiern gestanden, war die Antwort. Wie sie zum Skicross gekommen ist, lag an ihrem Papa, der hatte ihr empfohlen, es auszuprobieren. Ob die Medaille aus echtem Gold sei, wollte ein Junge wissen. Nein nur außen, innen ist Silber, wusste Daniela Maier. Es folgten noch viele Fragen, moderiert von Joschi Althammer vom TSV Marquartstein. Auf der Leinwand wurde nochmal das Siegerrennen von Daniela Maier gezeigt, das sie selbst moderierte und auch hier jubelten die Zuschauer bei den erfolgreichen Passagen. Die Krönung für die Kinder war dann noch eine Autogrammstunde, die die Sportlerin geduldig absolvierte und den Kindern nochmal beim Sport Kampfeswillen und Entschlossenheit ans Herz legte. wun
Text und Fotos: Sybilla Wunderlich
-Daniela Maier freut sich über die vielen Besucher
– Bürgermeister Andreas Scheck und Daniela Maier bei der Begrüßung
– Eintrag ins Stadtbuch
– die Medailien
– Joschi Althammer moderiert die Kinderfragen
– das Geschenk von Stöckli Vige Waldispühl
– der Liegestuhl der Tourismuschefin
– die Kinder dürfen Fragen stellen
– Autogrammstunde














