Sport

Tourismusministerin bei Olympia

Veröffentlicht von Toni Hötzelsperger

„Die Olympischen Spiele und Bayern sind ein perfektes Duo“, zieht Bayerns Tourismusministerin Michaela Kaniber nach zwei Tagen bei den Winterspielen in Cortina d’Ampezzo Bilanz. Vor Ort informierte sie sich über die Bedeutung von Sportgroßveranstaltungen für Tourismus, Infrastruktur und regionale Entwicklung. „Sportgroßveranstaltungen wie die Olympischen Winterspiele sind weit mehr als ein sportliches Highlight.

Sie sind Impulsgeber für nachhaltige Tourismusentwicklung, Innovationsmotor für Infrastrukturprojekte und Aushängeschild für ganze Regionen. In Bayern bringen wir alles mit, was es für die Organisation und eine reibungslose Durchführung benötigt. Mehr noch: Unsere Gastfreundschaft, Herzlichkeit sowie die Begeisterung für den Sport und den olympischen Gedanken machen aus einem Event ein Gefühl, das bleibt.“

Den Auftakt des Besuches der Staatsministerin bildete die Fachveranstaltung „Von der Tourismus- zur Olympiadestination“ im traditionsreichen Kufenstüberl. Seit Jahrzehnten gilt es als zentraler Treffpunkt für Sport, Medien und Politik bei Winterspielen. 2026 ist es gemeinsam mit dem Deutschen Haus in Cortina umgesetzt worden. Heike Größwang, Generalsekretärin des Internationalen Bob & Skeletonverband (IBSF), gab vor Ort Einblicke in die Geschichte des olympischen Kufensports. Außerdem führte sie aus, was das Kufenstüberl so legendär macht: Bayerisches Flair, bayerische Küche, ungezwungenes Zusammensitzen, ins Gespräch kommen, Zuhören können. „Das Kufenstüberl ist ein Stück Heimat. Hier kommen die Athleten nach ihren anstrengenden Wettkämpfen zusammen, tauschen sich aus und schöpfen neue Kraft. Es steckt viel persönliches Herzblut im Kufenstüberl“, zeigte sich die Ministerin vor Ort beeindruckt.

Im Mittelpunkt der weiteren Gespräche standen nachhaltige Konzepte, strategische Investitionen und langfristige Planungen. In der Keynote „Von der Tourismus- zur Olympiadestination“ erläuterte Martin Berthod, Präsident Betriebskommission Olympia Bob Run St. Moritz – Celerina & 30 Jahre Präsident St. Moritz Tourismus, wie sich alpine Regionen durch gezielte Infrastrukturmaßnahmen und internationale Sichtbarkeit dauerhaft als attraktive Ganzjahresdestinationen positionieren. „Sportgroßveranstaltungen wie die Olympischen Winterspiele sind weit mehr als ein sportliches Highlight. Sie sind Impulsgeber für nachhaltige Tourismusentwicklung, Innovationsmotor für Infrastrukturprojekte und Aushängeschild für ganze Regionen“ betont die Staatsministerin nach der beeindruckenden Keynote. „Auch Bayern verfügt über große Kompetenz im alpinen Tourismus. Der Austausch mit Expertinnen und Experten hier in Cortina liefert wertvolle Erkenntnisse für zukünftige Projekte und langfristige Planungen“, so Kaniber.

Im Mittelpunkt der anschließenden Podiumsdiskussion mit Touristikern und Olympiateilnehmern standen die Rahmenbedingungen, nachhaltige Konzepte und langfristige Planungsstrategien von Sportgroßveranstaltungen sowie deren Auswirkungen auf Tourismus, Wertschöpfung und regionale Identität. Es zeigte sich, dass sich insbesondere alpine Regionen durch strategische Investitionen, Infrastrukturmaßnahmen und internationale Sichtbarkeit dauerhaft als attraktive Ganzjahresdestinationen positionieren können. Im Anschluss besuchte die Staatsministerin die olympischen Wettkämpfe in den Bob-Disziplinen. „Unsere Sportlerinnen und Sportler vertreten Bayern und Deutschland auf höchstem Niveau. Ihr Einsatz, ihre Disziplin und ihr Teamgeist verdienen größten Respekt. Sie haben es mehr als verdient, auch mal vor heimischem Publikum und heimischer Kulisse ihre Wettkämpfe zu bestreiten.“ Für Kaniber steht fest: „Olympische Spiele können ein kraftvoller Entwicklungsschub sein – für den Sport, für den Tourismus und für ganze Regionen. Bayern ist bereit, Verantwortung zu übernehmen und seine Stärken einzubringen.“

Bericht und Foto: Bayerisches Landwirtschaftsministerium / Pia Regnet/StMELF – Bild zeigt Tourismusministerin Michaela Kaniber in Cortina auf dem Gelände der Olympischen Winterspiele.



Redaktion

Toni Hötzelsperger

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