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RO: Lebenswertes Leben im Alter

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

 Selbstbestimmt leben im Alter, bestenfalls daheim: Mit der Unterzeichnung des Grundlagenvertrags zur „Sozialraumorientierten Hilfe im Alter“ bereitet sich die Stadt Rosenheim auf die Auswirkungen des demographischen Wandels vor.

„Die Sozialraumorientierte Hilfe im Alter ist das wesentliche Instrument, damit unsere Stadtgesellschaft auch in 20 Jahren gut funktioniert. Durch sie können Seniorinnen und Senioren in Rosenheim künftig länger zuhause wohnen bleiben, am gesellschaftlichen Leben teilhaben und selbstbestimmt ihre Zeit gestalten“, so Oberbürgermeister Andreas März. Die Sozialraumorientierte Hilfe im Alter der Stadt Rosenheim folgt dem Vorbild der etablierten und deutschlandweit anerkannten Rosenheimer Sozialraumorientierten Jugendhilfe. Die Stadt wird auf drei Sozialräume aufgeteilt und Akteure aus allen Bereichen kümmern sich Hand in Hand um die Belange der Jugendlichen oder nun auch der Senioren.

„Ein solches Projekt geht nur im großen Miteinander. Darum freut es mich, dass wir den Grundlagenvertrag heute zusammen mit dem Diakonischen Werk Rosenheim, der Caritasverband der Erzdiözese München und Freising zusammen mit dem Caritaszentrum Rosenheim sowie mit Startklar Soziale Arbeit GmbH unterzeichnet haben. Außerdem unterstützen uns bei der Sozialraumorientierten Hilfe im Alter unser Seniorenbeirat, der Verein Pro-Senioren, die Soziale Stadt, die Kontaktstelle Bürgerschaftliches Engagement, die Nachbarschaftshilfe, der BRK-Kreisverband und natürlich auch unsere städtischen Sozialraumlotsinnen. Es ist ein breit aufgestelltes Netzwerk, das in den kommenden Jahren hilft, das Leben im Alter lebenswert zu halten“, so März.

Bei der Sozialraumorientierten Hilfe im Alter wirkt ganz konkret pro Sozialraum ein Träger aus der Sozialhilfe, der wiederum festangestellte Sozialraumlotsen beschäftigt. Diese erhalten frühzeitig Zugang zu Menschen mit Hilfebedarf, erkunden die Hilfsangebote in der Nachbarschaft und erkennen dabei Versorgungslücken, für deren Lückenschluss sie Strategien entwickeln. Die Sozialraumorientierte Hilfe im Alter verzahnt dabei die bereits vorhandenen Strukturen in den Sozialräumen, sodass sich eine sorgende Gemeinschaft verschiedener Akteure rund um die ältere Bevölkerung in Rosenheim auf- und ausbaut.

Bericht und Bild: Stadt Rosenheim –  V.l.n.r.: Heinz Schätzel, Startklar Soziale Arbeit GmbH; Klaus Grandl, Leiter Sozialamt; Oberbürgermeister Andreas März; Christian Salberg, Leiter Sozialdezernat; Sebastian Kurz, Diakonisches Werk Rosenheim; Wolfgang Ehrenlechner, Kreisgeschäftsführer Caritas Rosenheim.

 

 

 



Redaktion

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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