Die CSU Rosenheim-Stadt hat ihr Wahlprogramm „Stabilität, Lebensqualität und Zukunftssicherheit für unsere Stadt“ vorgestellt. Es baut auf den nachweisbaren Erfolgen der vergangenen Jahre auf und setzt klare Schwerpunkte für die weitere Entwicklung Rosenheims.
Der CSU-Kreisvorsitzende und Zweite Bürgermeister Daniel Artmann erklärt:
„Unsere Stadt steht wirtschaftlich solide da – und genau das verschafft uns den Handlungsspielraum, den Rosenheim braucht. Eine starke Wirtschaft finanziert Schulen, Infrastruktur, Vereine und Kultur.“
Wirtschaft, Arbeit und Finanzen
Rosenheim gehört zu den attraktivsten Wirtschaftsstandorten Bayerns. Die aktuelle IHK-Standortumfrage bewertet die Stadt mit der Gesamtnote 1,9; über 80 Prozent der Unternehmen beurteilen ihre Geschäftslage als gut oder sehr gut. Mit dem neuen Gewerbegebiet „Brucklach“ entstehen auf 20.000 Quadratmetern neue Entwicklungsmöglichkeiten für Unternehmen.
Ein zentraler Schwerpunkt ist die Fachkräftesicherung: Der Freistaat Bayern investiert 320 Millionen Euro in die Erweiterung der Technischen Hochschule Rosenheim. Das digitale Gründerzentrum „Stellwerk 18“ unterstützt innovative Geschäftsmodelle. Gemeinsam mit dem Landkreis wurden nahezu 30 Millionen Euro in FOS/BOS, Pflegefachschule und Berufsschulen investiert. Gleichzeitig ist die Finanzlage stabil: Seit 2024 verzeichnet Rosenheim wieder Rekordeinnahmen bei der Gewerbesteuer. Die Verschuldung wurde in den vergangenen sechs Jahren um 30 Prozent auf unter 50 Millionen Euro reduziert. Oberbürgermeister Andreas März betont: „Gerade in unsicheren Zeiten zeigt sich, wie wichtig verantwortungsvolle Finanzpolitik ist. Rosenheim bleibt handlungsfähig.“
Wohnen, Stadtentwicklung und Lebensqualität
Die CSU bekennt sich zu Rosenheim als überschaubare Mittelstadt mit hoher Lebensqualität. Der historische Stadtkern sowie der dörflich-ländliche Charakter der Stadtteile Aising, Happing, Pang und Westerndorf St. Peter sollen erhalten bleiben. In den letzten sechs Jahren investierte die städtische Wohnungsbaugesellschaft rund 140 Millionen Euro und schuf 500 neue Wohnungen, darunter viele bezahlbare Mietwohnungen in gehobener Qualität. Die CSU setzt sich gezielt für mehr geförderten Wohnraum für den Mittelstand in den Einkommensgruppen 2 und 3 ein und unterstützt Modelle wie „Junges Wohnen“. CSU-Fraktionsvorsitzender Dr. Wolfgang Bergmüller erklärt: „Wachstum darf unsere Quartiere nicht aus dem Gleichgewicht bringen. Für uns heißt gutes Wachstum: sozial ausgewogen und städtebaulich angemessen.“
Familien, Kinder und Freizeit
Rosenheim verfügt über eine leistungsfähige Kinderbetreuung. In den vergangenen sechs Jahren wurden über 500 neue Betreuungsplätze geschaffen, unter anderem durch den Naturkindergarten Mangfall, das Kinderhaus BayWa-Wiese, die Kita „Traumwerk“ und den Sportkindergarten am Campus. Auch die Großtagespflege für unter Dreijährige wurde deutlich ausgeweitet. Die Stadt bietet 45 öffentliche Spielplätze. Neue Freizeitangebote wie die Beachvolleyballplätze am Happinger-Au-See wurden geschaffen. Noch in diesem Jahr beginnt der Bau der inklusiven Freizeitanlage „Bridge 15“ unter der Aicherpark-Brücke.
Gut leben in Rosenheim – auch im Alter
Mit den RoMed Kliniken und einer hohen Dichte an Facharztpraxen verfügt Rosenheim über eine sehr gute medizinische Versorgung. Die CSU will diese Qualität sichern und setzt auf die Ausweitung der Sozialraumorientierung in der Altenhilfe. Sozialraumlotsen stärken Nachbarschaften, Eigenständigkeit und Prävention.
Weitere Schwerpunkte sind Barrierefreiheit – insbesondere am Max-Josefs-Platz –, zusätzliche Sitzgelegenheiten im öffentlichen Raum sowie die Aufwertung der Stadtbibliothek, die 2023 mit dem Bayerischen Bibliothekspreis ausgezeichnet wurde, gemeinsam mit dem Salzstadel.
Bildung und Schulen
Rosenheim verfügt über eine vielfältige Bildungslandschaft. Das bundesweit einzigartige Talentförderprogramm „FitZ – Fit in die Zukunft“ fördert Kinder bereits im Kindergarten- und Grundschulalter und erreicht tausende Familien. Die CSU investiert auf Rekordniveau in Schulen, darunter 72 Millionen Euro für die Generalsanierung des Karolinen-Gymnasiums, Erweiterungen mehrerer Grundschulen, den Neubau des Lehrschwimmbeckens Am Nörreut sowie die vollständige Digitalisierung aller Schulen. Zusätzlich wurden 55 Millionen Euro für weitere Schulentwicklungen beschlossen.
Mobilität, Sicherheit und Innenstadt
Mit einer eigenen Verkehrsgesellschaft verfügt Rosenheim über einen stabilen ÖPNV mit einer Ausfallquote von unter einem Prozent. Der Beitritt zum MVV erleichtert den Umstieg auf die Regionalbahn. In den kommenden Jahren werden 3,5 Millionen Euro in Haltestellen, digitale Anzeigen, Sitzgelegenheiten und Witterungsschutz investiert. Am Bahnhof wurden nahezu 1.000 Fahrradstellplätze geschaffen.
Beim Brenner-Nordzulauf setzt sich die CSU klar für den Erhalt Rosenheims als Bahnknoten im Deutschlandtakt ein.
Trotz eines Rückgangs der Straftaten um 11 Prozent seit 2023 und einer Aufklärungsquote von über 70 Prozent bleibt Sicherheit ein zentrales Anliegen. Videoüberwachung, Sozialarbeit und ein kommunaler Sicherheitsdienst gehören ebenso dazu wie die Stärkung der Freiwilligen Feuerwehren. Der Neubau des Feuerwehrhauses Happing hat höchste Priorität. „Sicherheit ist Lebensqualität. Unsere Einsatzkräfte brauchen moderne Ausstattung und verlässliche Rahmenbedingungen“, fordert Daniel Artmann. Die CSU setzt sich für eine lebendige Innenstadt ein. Eine Stunde kostenfreies Parken in städtischen Parkhäusern wurde auf CSU-Antrag eingeführt. Gleichzeitig investiert die CSU in Aufenthaltsqualität, Kulturformate wie „Sommer in Rosenheim“, „Transit Art“ und „StadtLeben“ sowie in Begrünungsmaßnahmen wie „Rosenheim blüht auf“.
Ehrenamt und Vereinsleben
Die CSU Rosenheim misst dem Ehrenamt höchste Bedeutung bei. Die finanzielle Förderung der Vereine wird in gewohntem Umfang gesichert. Zusätzlich wird eine zentrale Anlaufstelle in der Stadtverwaltung für Vereinsbelange geschaffen. Daniel Artmann abschließend: „Stabilität, Zusammenhalt und Engagement sind die Grundlage für eine lebenswerte Stadt – dafür steht die Rosenheimer CSU mit ihrem Oberbürgermeister Andreas März“.
Bericht und Foto: CSU-Bundeswahlkreis / Daniel Artmann und Andreas März



