Natur & Umwelt

Naturschutzmanagement mit besonderem Fokus auf Pilze

Veröffentlicht von Günther Freund

Am Samstag, 7. Februar „Nationalpark exklusiv“-Führung mit Nationalpark-Förster und Mykologe

Bei der nächsten Führung aus der Reihe „Nationalpark exklusiv“ am Samstag, 7. Februar, gibt es für die Teilnehmer gleich doppelte Naturschutzkompetenz. Nationalparkförster Vinzent Geiger und Nationalpark-Mykologe Peter Karasch wollen einen Einblick in das Naturschutzmanagement geben und was dieses insbesondere zugunsten der Pilze tut.

 

Pilze, wie der Tannenstachelbart, gelten als Anzeiger für naturnahe Wälder und sollen bei dem Naturschutzprojekt im Tanzboden gezielt gefördert werden. (Foto: Gregor Wolf/Nationalpark Bayerischer Wald)

Im sogenannten Tanzboden, einem kleinen Bereich der Managementzone bei Neuschönau, wurden vor kurzem Maßnahmen ergriffen, um gezielt stehendes Totholz zu schaffen. Dabei entsteht aber nicht nur neuer Lebensraum für Insekten oder verschiedene Vogelarten, auch seltene Pilze, wie der Buchen- oder Tannenstachelbart, sollen dort gezielt gefördert werden. Was bei diesem Waldnaturschutzexperiment genau passiert und wie Wissenschaftler und Förster hier Hand in Hand arbeiten, wird bei der Exkursion vor Ort gezeigt.

Treffpunkt der Führung ist um 10 Uhr am Infopavillon am P1 des Nationalparkzentrum Lusen. Die kostenlose Führung dauert zirka zwei Stunden. Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung möglichst frühzeitig, spätestens jedoch einen Tag vorher bis 17 Uhr, an Wochenenden und Feiertagen bis 13 Uhr, beim Nationalpark Führungsservice via nationalpark@fuehrungsservice.de oder 0800 0776650 erforderlich.


Redaktion

Günther Freund

1944 in Bad Reichenhall geboren, Abitur in Bad Reichenhall, nach dem Studium der Geodäsie in München 3 Jahre Referendarzeit in der Vermessungs- und Flurbereinigungsverwaltung mit Staatsexamen, 12 Jahre Amtsleiterstellverteter am Vermessungsamt Freyung, 3 Jahre Amtsleiter am Vermessungsamt Zwiesel und 23 Jahre Amtsleiter am Vermessungsamt Freyung (nach Verwaltungsreform mit Vermessungsamt Zwiesel als Aussenstelle). Seit 2009 im Ruhestand, seitdem in Prien am Chiemsee wohnhaft.

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