Leitartikel

Theater Endorf: Schirmherrschaft vom Staatsminister

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Eine besondere Würdigung erfährt die Theatergesellschaft Bad Endorf für ihr nächstes Theaterstück „Pater Rupert Mayer“: Staatsminister Dr. Florian Herrmann, MdL, Leiter der Bayerischen Staatskanzlei und Staatsminister für Bundesangelegenheiten und Medien, übernimmt die Schirmherrschaft für das Stück, das vom 25. Mai bis 28. Juni 2026 im Volkstheater Bad Endorf aufgeführt wird.

Ermöglicht wurde die Schirmherrschaft durch den Kontakt des Zweiten Vorstands der Theatergesellschaft, Peter Bichler, zum CSU-Landtagsabgeordneten Sebastian Friesinger. Das Theaterstück erhält dadurch nicht nur politische Anerkennung, sondern auch eine öffentliche Wertschätzung auf Landesebene. Staatsminister Dr. Herrmann hebt besonders das außergewöhnliche Engagement der Theatergesellschaft Bad Endorf hervor. “Alle Mitwirkenden beweisen vorbildlich, wie Brauchtum und Gemeinschaftssinn auf und hinter der Bühne lebendig werden”, betont Dr. Herrmann in seinem Grußwort. Er würdigt ausdrücklich den umfassenden Einsatz der Mitwirkenden – von den intensiven Proben über den Kartenvorverkauf bis hin zur Bühnengestaltung und den fertigen Aufführungen.

Die Spielleitung liegt in den Händen von Werner Hofmann und Franziska Deindl. Hofmann hat das Skript von Autor Hubert Bomba behutsam überarbeitet und modernisiert, um die historische Thematik auch für ein heutiges Publikum klar und eindringlich zu vermitteln. Die Titelrolle des Pater Rupert Mayer übernimmt Markus Krug, der bei der Aufführung dieses Stücks im Jahr 2003 die Spielleitung inne hatte. Eine besondere Kontinuität zeigt sich auch in der Besetzung von Gerhard Kristen: Er verkörperte Pater Rupert Mayer in den Jahren 1992 und 2003 und steht 2026 in der Rolle des Pater Provinzial Rösch auf der Bühne. Die Hauptrolle wollte Kristen aus Altersgründen bewusst kein drittes Mal übernehmen.

Das Theaterstück erzählt in fünf Akten die Lebensgeschichte des Jesuitenpaters Rupert Mayer, der während der Zeit des Nationalsozialismus mutig Widerstand leistete. Im Mittelpunkt stehen Werte wie Zivilcourage, Vertrauen und Menschlichkeit, die Mayer durch sein Wirken eindrucksvoll vorlebte. Die Inszenierung versteht sich nicht nur als historisches Drama, sondern als zeitloses Plädoyer für Haltung und Verantwortung.

Karten für die Aufführungen im Volkstheater Bad Endorf sind über die Webseite der Theatergesellschaft unter www.theater-endorf.de erhältlich.

Bericht: Theatergesellschaft Bad Endorf – Foto: Bayerische Staatskanzlei (Staatsminister Dr. Florian Herrmann) / Joerg Koch / Foto Szene: Theatergesellschaft Bad Endorf


Redaktion

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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