Natur & Umwelt

Über 1600 Euro für Nationalpark in El Salvador

Veröffentlicht von Günther Freund

Geld wird in Montecristo-Region für Umweltbildungsmaterialien eingesetzt

Seit einer zeitlich befristeten Partnerschaft der Nationalparke Bayerischer Wald und Montecristo bestehen enge Bande nach El Salvador. Und so gab’s auch heuer zum Start ins neue Jahr eine Spende für die Gebirgsregion in Mittelamerika. 1650 Euro sind zusammengekommen. Das Geld stammt zum Großteil aus einer Spendenbox im Neuschönauer Hans-Eisenmann-Haus sowie aus Kaffee-Erlösen der Zwieseler Kaffeerösterei Kirmse.

„Die Spende werden wir in voller Höhe in die Umweltbildung investieren“, versprach Jürgen Tönnesen, Geschäftsführer des in Nordrhein-Westfalen ansässigen Vereins Flüchtlingshilfe Mittelamerika, der die Kooperation damals mit initiiert hatte. „Ferngläser und Lupen stehen ganz oben auf der Wunschliste vor Ort. Dank der großzügigen Hilfe können wir dies nun angehen.“

Nationalpark-Partner Jens Kirmse, der in Zwiesel seine Kaffeerösterei betreibt, bezieht bis heute Kaffeebohnen aus der zentralamerikanischen Region, um ihn unter dem Label „Nationalparkgenuss“ vom Bayerwald aus unter die Leute zu bringen. Ein Teil des Erlöses fließt wieder zurück in die Montecristo-Region. Allein damit sind diesmal 800 Euro zusammengekommen. Dazu gaben im abgelaufenen Jahr Besucher vom Hans-Eisenmann-Haus über eine dort aufgestellte Spendenbox knapp 750 Euro dazu. Über eine Sammlung auf der Weihnachtsfeier des Nationalparks wurde der Betrag auf 850 Euro aufgestockt. „Herzlichen Dank dafür“, sagte Jürgen Tönnesen bei der Spendenübergabe. „Ich freue mich, dass wir die Region weiterhin unterstützen können“, so Jens Kirmse, „über die Geldspende hinaus kommt mittlerweile auch einiges an Sachspenden zusammen, welche wir gern weitergeben.“

 

Über 1600 Euro für Nationalpark in El Salvador: Jürgen Tönnesen (2.v.r.) nahm die Spende von den Nationalparkmitarbeiterinnen Catrin Sarkar (links) und Birgit Einberger sowie Jens Kirmse entgegen.  (Foto: Gregor Wolf/Nationalpark Bayerischer Wald)

 

Steckbrief: Nationalpark Montecristo (El Salvador)

10.000 Kilometer trennen den ältesten Nationalpark Deutschlands vom ebenfalls ältesten Schutzgebiet El Salvadors, dem Montecristo Nationalpark. Das 2000 Hektar große Nebelwald-Reservat an der Grenze zu Guatemala und Honduras ist für seine große Biodiversität bekannt und erreicht Höhen von bis zu 2400 Metern.


Redaktion

Günther Freund

1944 in Bad Reichenhall geboren, Abitur in Bad Reichenhall, nach dem Studium der Geodäsie in München 3 Jahre Referendarzeit in der Vermessungs- und Flurbereinigungsverwaltung mit Staatsexamen, 12 Jahre Amtsleiterstellverteter am Vermessungsamt Freyung, 3 Jahre Amtsleiter am Vermessungsamt Zwiesel und 23 Jahre Amtsleiter am Vermessungsamt Freyung (nach Verwaltungsreform mit Vermessungsamt Zwiesel als Aussenstelle). Seit 2009 im Ruhestand, seitdem in Prien am Chiemsee wohnhaft.

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