Brauchtum

Bittgang der Chiemgauer Trachtler

Veröffentlicht von Toni Hötzelsperger

„Es ist eine Seltenheit, dass ein Trachtenverband wie unser Chiemgau-Alpenverband mit seinen 23 Trachtenvereinen seinen 100. Geburtstag feiern kann und es ist dabei ganz selbstverständlich, dass wir zu Beginn des Jubiläumsjahres den Herrgott um einen guten Verlauf bitten“ – so Gauvorstand Thomas Hiendl vor Beginn eines Bitt- und Kreuzweges von Vorstandschaft, Ehrenmitgliedern und weiteren Trachtenkameraden im Achental.

Zum Bittgang ausgesucht hatten sich die Verantwortlichen den Kreuzweg ab dem Schießstand der Wössner Gebirgsschützen, das Ziel war nach rund 30 Minuten und gut einem Kilometer die Antoniuskapelle von Unterwössen. Dort erfolgten Bitt- und Dankgebete, alsdann ein kleiner Umtrunk und Informationen zum begangenen Weg. Wie Hans Höglauer erzählte, stammen die Kreuzweg-Tafeln aus der Krankenhauskapelle Ruhpolding, diese wurden bei deren Auflösung von Pfarrer Martin Strasser gesichert. An den Tafeln stehen individuelle Erklärungen zur jeweiligen Station. Desweiteren wurde informiert, dass Hans Höglauer die Antoniuskapelle mit seinem Bruder Manfred erbaut hat. Die darin befindliche Antoniusfigur hat der Unterwössner Künstler Andreas Kuhnlein mit seiner Motorsäge geschaffen.

Fotos:   Chiemgau-Alpenverband für Tracht und Sitte – Eindrücke vom Wössner Kreuzweg der Chiemgauer Trachtler


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Toni Hötzelsperger

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