Die Kirche strahlt noch im weihnachtlichen Glanz am Nachmittag des ersten Tages im neuen Jahr. Pfarrer Martin Straßer bezeichnete den ersten Tag im Jahr als Marienfesttag und Friedenstag für die ganze Welt. Da passte es sehr gut, an diesem Tag die 30 Sternsinger mit dem Segen auf den Weg zu den Menschen in Schleching zu schicken.
Diakon Erik Oberhorner erzählte, dass er eine Weihnachtskarte mit dem Wunsch bekommen habe, „möge über deinem neuen Jahr ein guter Stern stehen“. Der Diakon zitierte dazu von Leonardo da Vinci „binde deinen Karren an einen guten Stern“. Aus diesen Worten spricht die Überzeugung, den himmlischen Mächten zu vertrauen beim Schleppen des Lebenskarrens. Bei den vielschichtigen Erfahrungen des Lebens will Jesus der Stern sein, der das Leben erhellt, meinte Erik Oberhorner. Er empfahl, die Worte von Jesus zu hören und wachsen zu lassen, sie im Herzen aufzunehmen und seinen Worten Gestalt geben im Leben und im Handeln.
Als Gaben aus dem Morgenland wurden Kreide und Weihrauch von Martin Straßer gesegnet sowie die jungen „Heiligen Drei Könige“, die in ihren kreativen Gewändern und Kopfschmuck ganz standesgemäß aussahen. Die Messe wurde in großen Teilen mitgestaltet von den Sternsingern und begleitet von einigen Damen des Kirchenchors und Maria Blank an der neuen Orgel, die ab und zu auch mal die außergewöhnlichen Kuhglocken zum Klingen brachte. wun
Text und Fotos: Sybilla Wunderlich – Die Sternsinger versammeln sich vor dem Altar





