Kirche

“Heilige-Nacht-Lesung” in Reit im Winkl

Veröffentlicht von Toni Hötzelsperger

In lebendigem Dialekt las Sepp Haslberger im Pfarrsaal von Reit im Winkl die einzigartige bayerische Weihnachtslegende „Heilige Nacht“ von Ludwig Thoma. Der Dichter habe um das Jahr 1920 die Geburt Jesu im bayerischen Dialekt erzählt und das ganze Umfeld in das bayerische Umfeld gesetzt, versicherte Haslberger einleitend den zahlreich erschienenen Zuhörern.

Maria und Josef seien nicht durch die Wüste, sondern durch verschneite Wälder ihren mühsamen Weg bis zur Herbergsuche nach Bethlehem gegangen. „Und gehts ös in d‘ Mett’n, ös Leut, na roats enk de G’schicht a weng z’samm! Und fragts enk, ob dös nix bedeut‘, dass’s Christkind bloß Arme g’sehg’n hamm“, so endet die zum Nachdenken anregende Weihnachtslegende. Musikalisch umrahmt wurde die Vorlesung von Kirchenchorleiter Andreas Rieth am Klavier.

Bericht und Foto: Sepp Hauser

 



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Toni Hötzelsperger

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