Freizeit

Wanderpark erstrahlt in neuem Gesicht

Veröffentlicht von Günther Freund

Erneuerung des Spielplatzes in Bayerisch Eisenstein abgeschlossen

Eine weitere Baumaßnahme des Nationalparks Bayerischer Wald konnte wie geplant zum Jahresende fertiggestellt werden, und zwar die Erneuerung des Spielplatzes im Wanderpark in Bayerisch Eisenstein. Nationalparkleiterin Ursula Schuster und Bürgermeister Michael Herzog machten sich jüngst ein Bild vom neuen Angebot.

Bereits Ende September dieses Jahres wurde mit dem Abbau der alten Spielgeräte und der Installation der neuen begonnen. Danach ging es an die Sanierung der Wege. Zum Abschluss mussten die Spielgeräte von einer externen Firma auf ihre Sicherheit geprüft werden. „Doch jetzt steht einem Spielvergnügen nichts mehr im Wege, wenn es das Wetter zulässt“, sagt Ursula Schuster. Kinder können sich beim Balancierparcours, bei einer Spielanlage und bei der Mehrfachschaukel austoben. „Wir haben aber auch an die ganz Kleinen gedacht“, so die Nationalparkleiterin. Für sie ist eine Kleinkindspielanlage sowie eine Kleinkindschaukel geboten.

Freuen sich über den neu gestalteten Wanderpark: Bürgermeister Michael Herzog (v.l.), Robert Kürzinger, Geschäftsführer der Ferienregion Nationalpark Bayerischer Wald, Nationalparkleiterin Ursula Schuster und Nationalparkmitarbeiter Martin Weiderer. (Foto: Annette Nigl / Nationalpark Bayerischer Wald)

Darüber hinaus gibt es einen erweiterten Wasserspielbereich, die beiden Brücken und der Steg wurden saniert sowie neue Sitzgelegenheiten geschaffen. „Die dazugehörigen Tische sind für Rollstuhlfahrer unterfahrbar. Wir werden auch hier unserem Anspruch, wo es möglich ist barrierearme Angebote zu schaffen, gerecht“, betonte Ursula Schuster.

Im kommenden Jahr muss der Spielplatz noch einmal kurzzeitig gesperrt werden. Dann werden die Flächen zwischen den Wegen und Spielgeräten angepflanzt und Gras angesät. Umgesetzt wurde die Maßnahme von den Mitarbeitern vom Nationalparkzentrum Falkenstein in Kooperation mit der Spielgerätefirma. „Und noch ganz besondere Helfer waren mit von der Partie, und zwar Menschen mit Handicap von den Regener Werkstätten“, so Ursula Schuster, die sich bei allen Beteiligten herzlich bedankte.

Dem konnte auch Michael Herzog zustimmen. „Ich freue mich sehr, dass wir hier nun so ein abwechslungsreiches Angebot haben, das auch noch ansprechend fürs Auge ist.“ Herzog dankte dem Nationalpark für die schnelle Umsetzung. „Es war ein sehr gutes Miteinander und wir konnten einbringen, welchen Bedarf es von unserer Seite gibt.“ In Kombination mit dem Anton-Pech-Weg, der vom Bahnhof zum Wanderpark führt und ebenfalls barrierearm gehalten ist, sowie dem Anschluss an den Flusswanderweg biete der Wanderpark nicht nur einen idealen Aufenthaltsort für Familien. Er sei auch Ziel- und Ausgangspunkt für Wanderer und Spaziergänger, nicht nur von bayerischer, sondern auch immer mehr von tschechischer Seite. „Das ist eine tolle Sache und mit dem neuen Wanderpark ergibt sich ein stimmiges Bild.“



Redaktion

Günther Freund

1944 in Bad Reichenhall geboren, Abitur in Bad Reichenhall, nach dem Studium der Geodäsie in München 3 Jahre Referendarzeit in der Vermessungs- und Flurbereinigungsverwaltung mit Staatsexamen, 12 Jahre Amtsleiterstellverteter am Vermessungsamt Freyung, 3 Jahre Amtsleiter am Vermessungsamt Zwiesel und 23 Jahre Amtsleiter am Vermessungsamt Freyung (nach Verwaltungsreform mit Vermessungsamt Zwiesel als Aussenstelle). Seit 2009 im Ruhestand, seitdem in Prien am Chiemsee wohnhaft.

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