Leise rieselte der Schnee vom Himmel und die Kleinen des Kindergartens liefen mit ihren Betreuerinnen durchs Dorf und suchten den Nikolaus. Der kam dann, als die Kinder die eingeübten Advends-Lieder schön laut im Musikpavillon vortrugen. Der Heilige Nikolaus kam herunter vom Geigelstein mit einem Engel und zog einen Schlitten mit gefüllten Socken. Ein Kind fragte etwas bang, wo denn die Krampein sein, aber der Nikolaus beruhigte die Kleinen und meinte, die schlafen noch. Dann schlug er sein großes goldenes Buch auf und erzählte den Kindern, was er so von oben vom Berg beobachtet hatte.
Er lobte die Kleinsten, die Käferlgruppe und meinte, dass sie ja viel gelernt haben, gut aufeinander aufpassen, sich gegenseitig helfen und neugierig und fröhlich sind, das freute den heiligen Mann. Bei der Koboldgruppe hatte er beobachtet, dass den neuen Kindern gut von den älteren geholfen wurde, aber er bat sie auch, dass sie beim Essen und Spielen leiser sein müssen. Die Kinder versprachen es. Die Kinder der Regenbogengruppe räumen gut auf, basteln kreativ miteinander, lernen gut und haben viele Ideen, aber dabei wünschte sich der Nikolaus, dass es weniger Streitereien gibt, auch hier zeigten sich die Kleinen einsichtig. Die Vorschulkinder hatten ein Gedicht für den Nikolaus eingeübt, dass sie ihm gekonnt vortrugen, es gab noch ein Abschiedslied von den Kindern, bevor der Nikolaus sich wieder auf den Rückweg machte.
Im Kindergartenhaus wurde der Festtag besonders gefeiert. Die Lebkuchen, die die Kinder schon Tage vorher gebacken und schön verziert hatten, durften nun zur großen Freude verzehrt werden. Bei weihnachtlicher Musik wurden dann die vom Nikolaus gefüllten Socken verteilt.
Text und Fotos: Sybilla Wunderlich
Bild 1331 Der Nikolaus und sein Engel kamen vom Geigelstein herunter
Bild 1332 Der Nikolaus und sein Engel werden von den Kindern und Kindergartenleiterin Stephanie Pfau (rechts im Bild) begrüßt
Bild 1339 Nikolaus und Engel mit dem Schlitten und den gefüllten Socken






