Am Donnerstag, 20. November Wissenschaftlicher Vortrag im Waldgeschichtlichen Museum und einen Tag später auf dem YouTube-Kanal des Nationalparks Bayerischer Wald.
Es ist ein Phänomen, das Wissenschaftler weltweit beobachten können. Oberflächengewässer werden immer brauner. Warum das so ist und welche Rolle der Klimawandel dabei spielt, damit beschäftigen sich Dr. Tobias Houska, Forscher an der TU Dresden, und Dr. Laura Degenkolb, Referentin am Sächsischen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie, in einem Doppelvortrag, den sie im Rahmen der wissenschaftlichen Vortragsreihe des Nationalparks Bayerischer Wald am Donnerstag, 20. November, im Waldgeschichtlichen Museum in St. Oswald halten.

Weltweit sorgen steigende Konzentrationen von gelöstem organischem Kohlenstoff für eine zunehmende Braunfärbung von Bächen. (Foto: Thomas Michler/Nationalpark Bayerischer Wald)
Dabei bietet sich die Gelegenheit, Einblicke in die neuesten Forschungsergebnisse aus dem Erzgebirge zu erhalten. Meist ist gelöster organischer Kohlenstoff für die Braunfärbung von Oberflächengewässern verantwortlich. Bei dem Vortrag werden die Folgen der weltweit steigenden Konzentrationen in Fließgewässern thematisiert und Lösungen für die Reduzierung dieser Substanz am Beispiel eines Einzugsgebietes für eine Trinkwassertalsperre im Erzgebirge diskutiert. Die Veranstaltung bietet eine gute Gelegenheit, sich über aktuelle Forschungsergebnisse zu informieren und auszutauschen.
Beginn des Vortrags ist am Donnerstag, 20. November, um 18 Uhr im Filmsaal des Waldgeschichtlichen Museums in St. Oswald.
Der Eintritt ist frei.
Eine Aufzeichnung des Doppelvortrags wird am Folgetag auf dem YouTube-Kanal des Nationalparks Bayerischer Wald veröffentlicht.




