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Wohlfühl-Therme Bad Griesbach ist frisch renoviert

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

„Unsere Gäste sollen in Bad Griesbach Ruhe finden, entschleunigen und abschalten können. Wir wollen mit einer entsprechenden Wohlfühl-Atmosphäre einen Beitrag dazu leisten“, betont Dieter Lustinger, der Werkleiter der Wohlfühl-Therme Bad Griesbach. Für 9,4 Millionen Euro wurde die niederbayerische Therme in den vergangenen 18 Monaten umgebaut. Zwar fließt fast die Hälfte der Summe in die technische Ausstattung, dennoch bleibt genügend, um den Badegästen neue Attraktionen zu bieten: Vor allem das Bistro und die große Badehalle wurden modernisiert und mit einem neuen Licht- und Farbkonzept aufgewertet. Außerdem gibt’s einen zusätzlichen Whirlpool, mehr Liegeplätze, einen Wärmehügel, neue Solarien, einen Infrarot-Bereich uvm.

Ein Großteil der 9,4 investierten Millionen steckt in der neuen Badewassertechnik. Modernste Filteranlagen sorgen für eine weit höhere Qualität als es die Standards vorschreiben würden. Das Bad Griesbacher Badewasser hat nun Trinkwasserqualität und die Gesundheit kommt nun noch reiner aus den Tiefen der Rottaler Erde. Mit einem der höchsten Fluoridgehalte in Europa und einer Kombination aus natürlichen Inhaltsstoffen wirkt das Thermalmineralwasser heilkräftig auf den gesamten Bewegungsapparat. Das Wasser regt die Durchblutung an, sorgt für Muskelentspannung, entsäuert das Bindegewebe und kurbelt den Zellstoffwechsel an.

Helle, erdige Töne, helle Durchsichten, Glas und Holz – die Optik der neuen Therme ist edel und zeitlos. Farbtupfer setzen Akzente, weinrote oder türkise Liegen frischen verschiedene Bereiche auf und die ohnehin schon helle Therme wirkt noch lichter und luftiger. Das war auch das Konzept des Umbaus: Mehr Raum und mehr Licht zum Wohlfühlen. Für ein modernes Outfit wurden viele Bereiche neu gefliest: Die große Badehalle, die Dampfbäder, ein Erlebnis-Außenbecken, das Kalt-Warm-Becken sowie der Außenbereich drum herum. Zusätzlich gibt es einen Wärmehügel mit Liegeplätzen, einen neuen Whirlpool, Animationsduschen und einen Infrarot-Bereich mit einzelnen Komfort-Sitzen aus schwarzem Granit.

Auch wenn es nun doch noch mehr Liegeplätze, mehr Duschen und mehr WC-Anlagen gibt –beim Umbau stand immer im Vordergrund: „Mehr Platz statt mehr Plätze“. Das zeichnet die Wohlfühl-Therme Bad Griesbach auch seit Jahren aus: Die Badegäste sitzen nicht dicht aneinandergereiht im Becken, sie haben genügend Liegen zur Verfügung und finden einfach Platz zum persönlichen Entspannen. Das wird ein weiteres Mal von der neuen Technik unterstützt, denn die neue Lüftungsanlage sorgt für ein gutes Raumklima. Die Bademeisterkabine wurde auf die doppelte Größe erweitert, so dass auch die Betreuung der Badegäste noch besser gegeben ist.

„Mehr Raum, mehr Licht, mehr Aussicht: Wellness fängt schon im Bistro an“, sagt Werkleiter Dieter Lustinger. Der neue Anbau gibt mit der breiten Fensterfront den Blick auf Lavendelbüsche und Wasserflächen auf der mediterranen Terrasse frei. Der Raum ist höher geworden, er hat eine neue Einrichtung und auch eine einladende Theke bekommen. Das moderne Farbkonzept im Innenbereich der Therme spiegelt sich auch im Bistro wider. Die moderne Küche, Technikräume sowie Kühl- und Abstellräume ermöglichen im Hintergrund optimale Abläufe. Auch der Eingang und der Zugang vom Badebereich her sind komplett neu gestaltet worden.

Am 14. September wurde die „neue“ Wohlfühl-Therme offiziell eingeweiht. Das Sinfonische Blasorchester Bad Griesbach begrüßte die Gäste und besonders den Bayerischen Wirtschaftsminister Franz Josef Pschierer.

Weitere Informationen: Gäste- und Kurservice Bad Griesbach, Stadtplatz 1, 94086 Bad Griesbach i. Rottal. Tel. 08532/792-40, Fax 08532/7614 oder im Internet unter www.badgriesbach.de.

Bericht und Fotos: Kurverwaltung Bad Griesbach

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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