Freizeit

Wandertipp: Priener Hütte über Sachrang

Im Bereich der Priener Hütte findet man eine Vielzahl Blumen, die man auf anderen Bergen vergeblich sucht, wie beispielsweise Alpenrosen, Knabenkraut, Teufelskrallen und sogar das Edelweiß. Deshalb wird der Geigelstein zu Recht als der „Blumenberg“ des Chiemgaus bezeichnet. Seit 1991 steht er unter Naturschutz, wenn auch dieses Ziel erst nach jahrelangem Kampf einer örtlichen Bürgerinitiative erreicht wurde. Unterhalb des Gipfels steht die Priener Hütte der Alpenvereinssektion Prien, zu jeder Jahreszeit ein beliebtes Wanderziel  Zum Aufstieg wählen wir den klassischen Aufstieg, der uns bequem vom Priental auf einer Forststraße bis zur Hütte führt.

Startpunkt:

  • Wanderparkplatz Geigelstein bei Sachrang im Priental.
  • GPS-Wegpunkt für’s Handy: N47 41.579 E12 16.081

Die Tour:

Der Aufstieg ist nicht zu verfehlen: Ab dem Parkplatz folgen wir den Wegweisern zur Priener Hütte.  Auf einer breiten, leichten Forststraße wandern wir mal manchmal durch lichten Bergwald, aber meist in der Sonne, stetig bergauf. Nach der Talalm wird der Weg für einige Minuten steiler, doch gleich danach erblicken wir rechts unter uns einen kleinen, romantisch gelegenen Stausee und links über uns das Ziel.

Zurück geht es auf dem gleichen Weg.

Gipfelvariante:

Wer noch ca. 1,5 – 2 Stunden zusätzlich Zeit hat, besteigt ab der Priener Hütte auf einfachem Bergsteig in Serpentinen den Gipfel des Geigelstein. Auf entsprechendes Schuhwerk (Bergschuhe) achten. Hierzu folgen wir ab der Priener Hütte in nördlicher Richtung dem Wegweiser zum Geigelstein. In Serpentinen wandern wir über Bergwiesen und durch Latschen in einer langen Rechtskehre zum Gipfel. Abstieg wie Aufstieg.

Informationen kompakt:

  • Schwierigkeit: leicht (breite Forststraße)
  • Dauer: Aufstieg ca. 2 Std. 15 Min., Abstieg 1 Std. 45 Min.
  • Höhenunterschied: 760 hm
  • Einkehr: Priener Hütte
  • GPX-Download: bit.ly/prienerhuette

Text und Fotos: Reinhard Rolle / www.roBerge.de

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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