Am heutigen 15. August feiert die Pfarrei und die Pfarrkirche in Törwang ihr Patronatsfest, also den Namenstag. Beim feierlichen Gottesdienst werden traditionell die Kräuterbüschl gesegnet und die Marienweihe wird erneuert. Zum heutigen Patrozinium fand auch in der Törwanger Marienkirche ein Festgottesdienst mit Kräuterweihe statt. Geleitet wurde der Festgottesdienst von Pastor Gabor Kant gemeinsam mit Diakon Günter Schmitzberger.

Törwang feiert Kirchenpatrozinium „Maria Himmelfahrt“ mit Kräuterweihe

Das Brauchtum der Kräuterweihe an diesem Tag orientiert sich an einer Marienlegende, wonach die Apostel im Grab der Gottesmutter statt des Leichnams Blumen gefunden haben.
Es wird vermutet, dass diese Legende auf eine Äußerung des Bischofs Juvenalis von Jerusalem zurückgeht, der im 5. Jahrhundert lebte und dem Kaiser Marcianus gesagt haben soll, die Grabtücher, in die der Leichnam Marias gewickelt worden sei, hätten „einen unbeschreiblichen Wohlgeruch verbreitet“. Das Fest der Aufnahme Mariens in den Himmel verbindet die katholische Kirche mit den orthodoxen und altorientalischen Kirchen. Eingeführt wurde der Tag im Jahr 431 von der Ostkirche. Die katholische Kirche hat ihn im 7. Jahrhundert übernommen.

Standkonzert der Musikkapelle Samerberg unter Leitung von Benedikt Paul

Ein besonderer Festtag war das Törwanger Kirchenpatrozinium „Maria Himmelfahrt“ auch für die Freunde der Blasmusik. Bei bestem Sommerwetter gab die Musikkapelle Samerberg unter der Leitung von Benedikt Paul ein Standkonzert, das sich zu einem Pfarrfest auf dem Dorfplatz gestaltete. Dabei gab auch einen kleinen Flohmarkt der Bücherei mit DVDs und Bücher. Viele fleißige und ehrenamtliche Hände waren zudem im Einsatz, um für das kulinarische Wohl zu sorgen.

Fotos: Rainer Nitzsche








Redaktion

Rainer Nitzsche

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Als Reportage-Fotograf möchte ich mit wenigen Bildern wiedergeben, was als geschriebener Text vielleicht Bände füllen würde. Es geht um Ereignisberichte in Bildern. Es gilt, schrittweise und in den richtigen Momenten Entwicklung und Ablauf von Ereignissen festzuhalten, die schließlich in einem Höhepunkt gipfeln. Das bedeutet, meine Fotografien sind sehr oft weniger formell und zeigen den Charakter der Menschen eher in einer pose-freien, authentischen Weise, die nicht inszeniert ist.
Mehr Fotos finden Sie auch auf meiner Webseite unter www.rainernitzsche.de

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