Corona-Krise

München: Narrhalla-Inthronisation in Corona-Zeiten

Auch wenn dieses Jahr wieder pandemiebedingt Präsenzveranstaltungen verboten wurden, findet für die Münchner Gesellschaft Narrhalla der Fasching trotzdem, oder gerade deswegen, statt – allerdings erneut in einer anderen Darstellung und Form.

Eröffnet wurde die Faschingssaison von der Narrhalla, wie es in Bayern der Brauch ist, nach dem Dreikönigstag, am Samstag, 8. Januar. Im Prunkhof des Münchner Rathauses wurde im Rahmen der volkstümlichen Inthronisation das offizielle Faschingsprinzenpaar der Landeshauptstadt München “Seine Tollität” Prinz LEONARD I. und “Ihre Lieblichkeit” Prinzessin Elisabeth II. sowie das Jugendprinzenpaar LEOPOLD I. und AMELIE I. inthroni­siert. Stadtrat Alexander Reissl übergab dem Prinzenpaar den Stadtschlüssel und bis Aschermittwoch regieren nun die narrischen Regenten. Die Inthronisation fand aufgrund gesetzlicher Vorschriften unter der 2G+-Regel und ohne Musik und buntem Bühnenprogramm statt.

In dem kommenden Wochen ist wieder ein bunter Strauß an Aktionen geplant, die online über die sozialen Medien und, falls erlaubt, auch im Freien stattfinden werden.

Das Prinzenpaar freut sich besonders auf Besuche in sozialen Einrichtungen und Seniorenheimen. Es ist für die Narrhalla eine Herzensangelegenheit, auch den Menschen, die nicht selbst am bunten Trei­ben des Faschings teilhaben können, ein wenig Freude und Lebensmut zu bringen. Denn Fasching ist ein Lebensgefühl und eine Einstellung, die gefeiert werden darf und soll. Und das sieht die Narrhalla, als älteste Münchner Faschingsgesellschaft, die das offizielle Faschingsprinzen­ paar der Landeshauptstadt München stellt, auch als unseren Auftrag.

Text: Münchner Gesellschaft Narrhalla

Fotos: Egon Lippert (www.lippert-egon.de)

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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