Tourismus

Mit dem Bergbus direkt von München ins Priental

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Der Bus für den Tagesausflug in die schönsten Naherholungsziele als Alternative zum eigenen PKW. Gute Nachrichten für die Münchner, die einen Tag in den Bergen verbringen, die An- und Abreise möglichst stressfrei gestalten und darüber hinaus die Natur und Umwelt schonen möchten. Der Deutsche Alpenverein München & Oberland bringt mit dem Münchner Bergbus ein neues Mobilitätsprojekt an den Start, um die großen Herausforderungen zu meistern, die der Tagestourismus in die bayerischen Alpen in Sachen Umwelt- und Verkehrsproblematik mit sich bringt. In der Pilotphase zum Sommer 2021 dabei: das Priental. Von der bayerischen Landeshauptstadt geht es jeweils samstags und sonntags im wöchentlichen Wechsel um 6.30 Uhr und 8.30 Uhr an den Nordrand der Alpen zwischen München und Salzburg an der unmittelbaren Grenze zu Tirol, zu uns ins Priental. Der Bergbus nimmt seinen Verkehr am 19. Juni 2021 auf und ist zunächst über einen Zeitraum von zehn Wochen geplant. Von München aus fährt er zunächst Aschau und Sachrang an und erreicht dann Marquartstein und das Nachbar-Bergsteigerdorf Schleching. Im Priental sind Haltestellen an der Kampenwand, in Grattenbach und im Ortszentrum von Sachrang eingerichtet. So wartet in Aschau und im Bergsteigerdorf Sachrang ein besonderes Wandererlebnis auf die Reisenden. Unter anderem Touren über den „Blumenberg“ Geigelstein ins Nachbar-Bergsteigerdorf Schleching. Die gemütliche Rückreise im Bergbus startet wieder um 17.30 Uhr von der Endhaltestelle über Aschau zurück nach München.

Aschaus Tourismuschef Herbert Reiter, freut sich über das neue Mobilitätsangebot: „Mit dem Münchner Bergbus ist ein weiterer Schritt geschaffen und eine klare Vision, wie nachhaltige alpine Mobilität und Tourismuslenkung der Zukunft aussehen soll und kann. Das neu installierte Angebot der Anreise soll gerade für die Tagestouristen Anreiz schaffen vom eigenen Auto Abstand zu nehmen und somit auf den Bus umzusteigen. Nachhaltig in die Berge ohne Parkplatzprobleme.“, so Reiter.

ualität vor Quantität – mit seinem Mobilitätskonzept leistet der Deutsche Alpenverein einen ganz konkreten Beitrag für einen nachhaltigen Tourismus. Zum einen freuen sich sicher die Gäste über eine bequeme und erholsame Reise zu fairen Preisen. Gewinner des neuen Mobilitätskonzepts sind vor allem Umwelt und Natur. Der Alpenverein gibt dem Fahrgast Tourentipps für jede Haltestelle mit auf den Weg und bittet die Gäste um fairen Umgang in der Natur für Mensch und Tier. Einen offiziellen Startschuss dieser Linie gab es nun zu Füßen der Bavaria, auf der Theresienwiese in München. Als Vertreter der beiden Tourismusdestinationen waren Elisabeth Keihl vom Achental Tourismus (Zweite von rechts) und Herbert Reiter von der Tourist Info Aschau i. Chiemgau (rechts) mit dabei.

Alle Informationen zu den Abfahrts- und Ankunftszeiten, Haltestellen und Ticketpreise sind auf der Website des Alpenvereins München & Oberland aufgeführt: www.muenchnerbergbus.de. Weitere Infos gibt es auch bei der Tourist Info Aschau i.Chiemgau, Tel. 08052/90490 bzw. unter www.aschau.de oder Achental Tourismus, Tel. 08641/597910 bzw. unter https://www.achental.com/de

Bericht: Tourist Information Aschau i. Chiemgau

Foto: Solveig Eichner

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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