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Kurt Franz neues Bayernbund-Ehrenmitglied  

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Der gut 700 Mitglieder starke Kreisverband des Bayernbundes von Rosenheim hat mit Kurt Franz ein neues Ehrenmitglied. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde beim Klosterwirt auf Frauenchiemsee überreichten die Vorsitzenden Christian Glas und Sepp Höfer sowie Schriftführerin Elfriede Göppelhuber eine Ehren-Urkunde. Darin wird festgehalten, dass Kurt Franz aufgrund seines langjährigen Wirkens als Beirat und nach einstimmigen Beschluss der Mitgliederversammlung diese rare Auszeichnung bekommt. Kurt Franz bedankte sich ob der Auszeichnung  mit den Worten: „Es war und ist mir eine Ehre, für Bayern und für den Bayernbund tätig zu sein und so werde ich auch fortan Eure Aufgaben und Ziele unterstützen“.   

Foto: Bayernbund – von links: 1. Vorsitzender Christian Glas, Schriftführerin Elfriede Göppelhuber, Ehrenmitglied Kurt Franz und 2. Vorsitzender Sepp Höfer.

                                                                        Dankesworte von Kurt Franz zur Ernennung als Ehrenmitglied beim Bayernbund

Zuerst mal herzlichen Dank, Ihnen meine lieben Freunde vom Bayernbund, für die wunderschöne Ehrung, gerade heute am Tag unserer Tassilofeier.

Mit was habe ich das verdient. Mit dem einstimmigen Beschluss zu dieser Auszeichnung habt Ihr mich ja auf der letzten Mitglieder-Versammlung total überrascht. Ich war so überrascht, dass ich fast keine Worte fand. Heute bin ich schon erheblich besser drauf.

Und für heute habe ich mir einige Worte aufgeschrieben, denn wenn ich frei rede, dann dauert es immer etwas länger bis ich zum Ende komme.

Es kribbelt einem schon vor Freude, bis hin zu den Zehenspitzen, wenn man eine solche Ehrung vom Bayernbund erhält. Für uns alle ist es doch großartig, bewundernswert und gerade in unserer heutigen Zeit  wichtiger denn je, wenn wir uns nicht nur für die großartige bayerische Geschichte interessieren und für unser Bayernland engagieren, sondern auch für die Bewahrung unserer christliche-abendländische Tradition voll einsetzen.

Welches Land gibt es noch, wie Bayern mit dem Hause Wittelsbach, das unser Volk trotz unzähliger Kriege, Pest und anderer schlimmer Katastrophen, aber auch den guten alten Zeiten mit Frieden und kulturellen Blüte, bis zur Abschaffung der Monarchie 1918 über 1.000 Jahre hervorragend regiert hat.

Zurück zum heutigen Abend. Gestattet mir noch einige Worte zu einigen Freunden. Über viele Jahre hinweg hatten wir einen Beiratsstammtisch, der ¼ jährlicher oder nach Bedarf tagte. Zum harten Kern gehörten Alfred Dickert, Jürgen Wemhöner, Dieter Wenig, Gerhard Janak, Konrad Gartmeier und vor allem unsere guten Seele Elfriede Göppelhuber. Gerne haben wir unsere Vorstandschaft mit Ideen zu Veranstaltungen, aber auch Vorträgen, die wir sogar selber durchführten zugearbeitet. Hier möchte ich vor allem Konrad Breitrainer und Christian Glas danken, die sich aus unseren Ideen immer wieder das Beste für Euch herausgesucht haben.

Leider hat sich unser Stammtisch aufgelöst. Wir sind nämlich alle älter geworden. Alfred Dickert und Dieter Wenig haben sich sogar schon zu unserem Herrgott hinaufgeseilt. So sehe ich diese Ehrung auch als Anerkennung für meine Freunde von diesem exzellenten Stammtisch.

Einen besonders Wunsch möchte ich an diesem Tag noch aussprechen. Ich hoffe, dass wir künftig junge Bayernbündler in unsere Mitte erleben dürfen, die sich im Vorstand und Beirat für unser Bayernland ähnlich einsetzen, wie wir älteren Mitglieder es immer getan haben und auch heute noch tun.

Nochmals vielen Dank und für unseren Bayernbund, zum Wohle für unser Bayernland weiterhin noch viele schöne und interessante Begegnungen.

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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