Landwirtschaft

Kälberaufzuchtwettbewerb bei Rosenheimer Landwirtschaftsamt

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Rappelvoll“ war die Kantine der Oberlandhalle in Miesbach bei der Siegerehrung im 59. Kälberaufzuchtwettbewerb des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Rosenheim. Landwirtschaftsdirektor Georg Baumgartner dankte dem Zuchtverband Miesbach für deren Gastfreundschaft, sodass der Kälberaufzuchtwettbewerb bereits zum 5. Mal in der Oberlandhalle durchgeführt werden konnte. „Dieser Standort passt einfach rundum – vom Ring zur Vorführung der Kälber bis hin zur Verpflegung.“

Doch vor der Ehrung mussten die Auszubildenden ihre schönsten Kälber im Ring der Tierzuchthalle vorführen. Hier war großes Geschick gefragt, und die Bewertungskommission bestehend aus Dr. Franz Gasteiger, Zuchtleiter des Zuchtverbandes Miesbach und Korbinian Rödig, Vorsitzender der Rosenheimer Jungzüchter entdeckten jeden noch so kleinen Makel der Kälber, sei es bei der Vorführung, beim Pflegezustand oder bei der körperlichen Entwicklung. Alle Kälber waren in einem hervorragenden Zustand und so kamen die Preisrichter zu einem denkbar knappen Ergebnis.

Der zweite Teil des Wettbewerbs bestand aus einem „Leittext“ zur Kälberaufzucht. Dabei waren Ausführungen zur Entwicklung eines Kalbes, der Abstammung, der Erstversorgung von Kuh und Kalb nach der Geburt sowie der Aufzucht des Kalbes inklusive Fütterungs- und Tränkeplan anzufertigen. Das hohe Niveau des Kälberaufzuchtwettbewerbs schlägt sich auch in messbaren Zahlen wieder. Gut ein Drittel der Teilnehmer konnte Ergebnisse von über 95 Punkten von maximal 100 Punkten in der Gesamtwertung erzielen.

In einem Grußwort zollten Josef Bodmaier, Kreisobmann des Bayerischen Bauernverbandes im Landkreis Rosenheim sowie Hans Rauchenberger, Vorsitzender des Zuchtverbandes der Leistung der Auszubildenden und der Qualität der vorgestellten Kälber höchste Anerkennung.

 

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Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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