Brauchtum

Hittenkirchner Theaterer proben wieder

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Anfang Dezember 2019 feierte man mit der Komödie „Allein unter Kühen“, einem Schwank von Cornelia Willinger, das 15-jährigen Bestehen der „Hittenkirchner Theaterer“. Als der Vorhang zum letzten Mal fiel, war keinem aus dem routinierten Laienspielerensemble bewusst, dass dies der letzte Auftritt für lange Zeit sein würde.

Nach einer fast zweijährigen Zwangspause haben sich die verantwortlichen Theaterer zusammen mit der Vorstandschaft des Trachtenvereins „Almarausch Hittenkirchen“ entschlossen, für November/Dezember ein neues Stück einzustudieren. Die Auswahl fiel dabei auf ein Werk von Ray Cooney, einem der erfolgreichsten britischen Komödienautoren, mit dessen Stück „Doppelt leben hält besser“ die Hittenkirchner bereits 2014 einen großen (Lach-)Erfolg feiern konnten. Bei „Lügen haben junge Beine“ handelt es sich um die Fortsetzung dieser turbulenten Farce, die sich auch ohne Kenntnis des ersten Teils der Komödie problemlos genießen lässt. Im Mittelpunkt steht dabei Taxifahrer Hans Schmidt, gespielt von Eugen Unterstrasser, der mit zwei Frauen verheiratet ist und in zwei unterschiedlichen Haushalten wohnt. Nur sein Freund Stani (Franz Wörndl) ist in das Doppelleben eingeweiht und hilft ihm immer wieder aus verzwickten Situationen. Wer die Hittenkirchner Truppe um Spielleiter Franz Wörndl kennt, der weiß, dass es wieder einen kurzweiligen und turbulenten Theaterspaß mit bayerischen Nuancen geben wird. Nähere Angaben über die genauen Spieltermine und die dann geltenden Schutz- und Hygieneauflagen erfolgen zu einem späteren Zeitpunkt.

Bericht und Foto: Georg Leidel –  Szenenbild aus dem Schwank „Allein unter Kühen“ aus dem Jahr 2019

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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