Etwa 2500 Menschen aus ganz Deutschland, Polen, den Niederlanden und der Ukraine haben am Sonntag Nachmittag am großen Trachtenumzug im Rahmen des Deutschen Trachtenfestes in Lübben/Spreewald teilgenommen. Der Umzug bei idealen Wetter war der finale Höhepunkt des dreitägigen Deutschen Trachtenfestes an der Spree. Knapp 70 Trachtengruppen zeigten unter dem Motto „Tracht verbindet“ eine Trachtenvielfalt aus üppigen Stickereien, prächtigen Hauben und riesigen Röcken.

Auch Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) war als Schirmherr des Treffens zu dem Umzug gekommen. Eine Tracht sei mehr als ein Kleidungsstück, betonte er laut einer Mitteilung der Staatskanzlei. „Die Tracht, hier im Spreewald insbesondere die sorbische Tracht, ist eine Botschafterin unseres kulturellen Reichtums, von Heimatgefühl und Lebensfreude.“

Die nationale Minderheit der Sorben mit slawischen Wurzeln, die sich in Brandenburg und Sachsen auch Wenden nennen, lebt seit dem 6. Jahrhundert im heutigen Osten Deutschlands. Sie haben eine eigene Sprache, Kultur und Identität. Heute leben in Sachsen und Brandenburg noch etwa 60 000 Sorben, deren Muttersprache sorbisch ist.

Lassen Sie sich mit folgenden Fotos vom Festumzug des Deutschen Trachtenfestes begeistern von kultureller Vielfalt, von Formen, Farben und Stoffen, von der Lebensfreude der jungen und alten Trachtenträgern als begeisterte Akteure der Heimat- und Brauchtumgspflege!
„Sie geben ihr Wissen über Kulturgeschichte weiter und bewahren regionale Identität“, sagte Brandenburgs Ministerpräsident Woidke.

Fotos: Rainer Nitzsche

 

 

Über den Autor

Rainer Nitzsche

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Als Webseiten - Programmierer habe ich diese Internetpräsenz entwickelt und erstellt. Mit viel Sorgfalt wurde die Plattform durchdacht, optimiert, gefeilt und getunt. Bin auch für die kontinuierliche Betreuung und Pflege der Webseite verantwortlich und habe ein Auge auf die tägliche Aussendung unseres Newsletters.

Als Reportage-Fotograf möchte ich mit wenigen Bildern wiedergeben, was als geschriebener Text vielleicht Bände füllen würde. Es geht um Ereignisberichte in Bildern. Es gilt, schrittweise und in den richtigen Momenten Entwicklung und Ablauf von Ereignissen festzuhalten, die schließlich in einem Höhepunkt gipfeln. Das bedeutet, meine Fotografien sind sehr oft weniger formell und zeigen den Charakter der Menschen eher in einer pose-freien, authentischen Weise, die nicht inszeniert ist.
Mehr Fotos finden Sie auch auf meiner Webseite unter www.rainernitzsche.de

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