Gastronomie

Gastgewerbe: Umsatz höher als 2020, aber unter 2019

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Bayerns Gastgewerbe leidet nach wie vor unter den Folgen der Pandemie: Wie das Bayerische Landesamt für Statistik nach vorläufigen Ergebnissen der „Monatsstatistik im Gastgewerbe“ berichtet, steigt der Umsatz im bayerischen Gastgewerbe im Juli 2021 gegenüber dem Juli 2020 nominal um 6,2 Prozent und preisbereinigt um 6,0 Prozent. Im Vergleich zum Juli 2019 nimmt der Umsatz jedoch nominal um 17,1 Prozent und preisbereinigt um 22,1 Prozent ab. Die Zahl der Beschäftigten liegt im Juli 2021 um 5,1 Prozent unter dem Vorjahresstand und um 21,0 Prozent unter dem Stand vom Juli 2019.

Nach den vorläufigen Ergebnissen des Bayerischen Landesamt für Statistik zur „Monatsstatistik im Gastgewerbe“ wächst der Umsatz im bayerischen Gastgewerbe im Juli 2021 gegenüber dem Juli 2020 nominal um 6,2 Prozent und real um 6,0 Prozent. Im Vergleich zum Juli 2019 nimmt der Umsatz jedoch nominal um 17,1 Prozent und real um 22,1 Prozent ab. Die Zahl der Beschäftigten des Gastgewerbes geht im Juli 2021 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 5,1 Prozent zurück, gegenüber dem Juli 2019 um 21,0 Prozent.

In der Beherbergung steigt der nominale Umsatz im Juli 2021 im Vergleich zum Juli 2020 um 10,5 Prozent und der reale Umsatz um 11,4 Prozent. In der Gastronomie erhöht sich der nominale Umsatz um 3,5 Prozent und der reale Umsatz um 2,4 Prozent.

Die Zahl der Beschäftigten sinkt in der Beherbergung jedoch um 6,0 Prozent und in der Gastronomie um 4,6 Prozent. Im Vergleich zum Juli 2019 nimmt der nominale Umsatz in der Beherbergung um 16,4 Prozent ab, der reale Umsatz um 19,2 Prozent und die Zahl der Beschäftigten um 20,0 Prozent. In der Gastronomie geht der nominale Umsatz um 17,6 Prozent zurück, der reale Umsatz um 24,2 Prozent und die Zahl der Beschäftigten um 21,5 Prozent.

In den ersten sieben Monaten 2021 verringert sich der nominale Umsatz des Gastgewerbes gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 24,5 Prozent und der reale Umsatz um 26,9 Prozent. Die Beschäftigtenzahl sinkt um 17,2 Prozent.

Bericht: Bayerisches Landesamt für Statistik

Archiv-Foto: Hötzelsperger – Alm-Kirta auf der Doaglalm auf dem Samerberg

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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