Tourismus

Deutschlands schönste Ferienstraße – die Romantische Straße

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Sie ist die älteste und beliebteste Ferienstraße in Deutschland: Auf 460 Kilometern führt die Romantische Straße von Würzburg in Unterfranken über Mittelfranken, Schwaben und Oberbayern durch einmalige Landschaften entlang mittelalterlicher Städte und zahlreicher Sehenswürdigkeiten bis nach Füssen im Allgäu. 

Ob Geschichte, Kunst oder Natur – auf der Strecke zwischen Main und Alpen ist für jeden Geschmack etwas geboten.

Geschichte zum Sehen und Schmecken

Freunden der Kultur wird es angesichts der Fülle an Sehenswürdigkeiten aus verschiedenen Epochen die Sprache verschlagen. Nicht versäumen sollte man den Besuch der mittelalterliche Stadt Nördlingen, die inmitten des Nördlinger Ries gelegen ist, dem Krater eines Meteoriten, der vor 15 Millionen Jahren in die Alb eingeschlagen ist. In dem historischen Städtchen lässt sich eine Fülle von liebevoll renovierten, prachtvollen Häusern aus dem Mittelalter und der Renaissance entdecken. Ein weiteres Highlight liegt am Fuße der Alpen: Füssen im Allgäu. Empfehlenswert ist ein Besuch im Museum der Bayerischen Könige im nahegelegenen Hohenschwangau, um alles über die herrschaftliche Adelsfamilie der Wittelsbacher zu erfahren. Anschließend geht es hinauf in die Berge, wo man Schloss Neuschwanstein, das berühmte und imposante Märchenschloss König Ludwigs II. bewundern kann.

Auch kulinarisch ist entlang der Romantischen Straße allerhand zu entdecken. In den regionaltypischen Gerichten der fränkischen, badischen, schwäbischen und Allgäuer Küche werden fast ausschließlich regionale Produkte verwendet. Die vielen Fischteiche Frankens beherbergen köstliche Karpfen, serviert als Knusperfilets ohne Gräten oder als Räucherfischcreme. Auch Milch- und Käseprodukte wie Obatzter und Kässpätzle und herzhafte Fleischgerichte, beispielsweise das berühmte Schäufele, zählen zu den lokalen Spezialitäten. Dazu wird Wein aus Bad Mergentheim gereicht. Der kleine Ort im Taubertal, gelegen am malerischen Ufer des Flusses, hat eine jahrhundertealte Weinanbautradition.

Vom Weitwanderweg bis zu Tagestouren erholsamer Aktiv-Urlaub wieder möglich –

Eine Binsenweisheit, sicher, aber trotzdem immer noch richtig: Nicht nur Essen und Trinken, sondern auch Bewegung hält Leib und Seele zusammen. Sich in freier Natur zu bewegen stärkt das Immunsystem, fördert Ausdauer, mentale Gesundheit und schafft einen willkommenen Ausgleich gerade nach Zeiten erzwungener Isolation. Gerade die vielfältigen und abwechslungsreichen Wandermöglichkeiten entlang der Romantischen Straße von Würzburg bis Füssen bieten dazu ideale Gelegenheiten, die Corona-Zeit hinter sich zu lassen.  Die bekannteste und beliebteste Qualitätsferienstraße Deutschlands freut sich ab sofort auf zahlreiche Gäste, die niveauvolle Entspannung, aktive Erholung und Bewegungsfreiheit suchen.

Die gute Nachricht aus Bayern und Franken lautet: Biergärten, Gaststätten, Restaurants und Hotels sind mit hygienischen Konzepten und Abstandsregeln wieder geöffnet und ermöglichen es so den Gästen, ihren kürzeren oder längeren Urlaub an der Romantischen Straße zu planen und vor allem auch durchzuführen. Das liegt im Trend, denn man muss nicht in die Ferne schweifen, um im Jahre 2020 dem Schwerpunkt naturnahes und nachhaltiges Reisen im eigenen Land zu folgen.

Weitere Informationen zur Romantischen Straße gibt es unter www.romantischestrasse.de Dort sind auch die Broschüre „Weitwanderweg Romantische Straße vom Main zu den Alpen“ und weitere detaillierte Touren-Informationen abrufbar.

Bilder: B015a: Übersichtskarte der Romantischen Straße – B015b: Wandern in idyllischer Landschaft

Künstler  www.guenterstandl.de – B015c: Rothenburg_Nostalgiebus.jpg

Bericht: Fritz Lutzenberger – entnommen der Weiß-Blauen Rundschau, der Mitgliederzeitschrift vom Bayernbund – www.bayernbund.de

 

 

 

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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