Land- & Forstwirtschaft

Chiemgauer Naturfleisch auf der Suche nach Lieferanten für Bio-Tiere

Die steigende Nachfrage nach Bioprodukten schlägt sich erfreulicherweise auch im Absatz an Bio-Fleisch nieder. Die Chiemgauer Naturfleisch GmbH ist daher auf der Suche nach Bio-Rindern, Bio-Lämmern und Bio-Schweinen.

Angela Baumann ist für den Einkauf bei Chiemgauer Naturfleisch zuständig: „Bei den Rindern arbeiten wir mit zwei Preislisten, weil wir bei der Fütterung zwischen Mais- und Nichtmais-Fütterung unterscheiden. Nachweislich ist das Rindfleisch reicher an Omega 3 Fettsäuren, wenn die Tiere keinen Mais und nur wenig Getreide erhalten haben. Deshalb ist unsere Omega 3 Preisliste etwas attraktiver für die Landwirte. Für Färsen und Ochsen zahlen wir feste Biopreise, für Jungbullen gilt der Färsenpreis. Für Kühe zahlen wir Bio-Zuschläge auf den Wochenblattpreis. Zur Zeit richten wir uns aber immer noch nach dem konventionellen Preis aus dem März 2020, weil da die Preise auf Grund der Coronakrise so stark gefallen waren.

Geschlachtet werden die Tiere in Halsbach. Die Klassifizierung erfolgt durch einen unabhängigen Mitarbeiter vom Fleischprüfring Bayern. e.V..
Wir bieten natürlich auch die (kostenpflichtige) Abholung der Schlachttiere mit einer kleinen Spedition an.

Wir würden uns sehr freuen, wenn wir weitere Lieferanten gewinnen könnten! Auch jederzeit gerne für Einzeltiere und natürlich auch für größere Tiergruppen! Im Moment haben wir kaum Wartezeiten, wenn, dann sind diese nur transportabhängig. Bei eigener Anlieferung geht´s ganz flott.“

Bei Interesse können sich Landwirte gerne an das Unternehmen aus Trostberg wenden:

Text: Öko-Modellregion Hochries-Kampenwand-Wendelstein

Bildrechte: © CNF Logo

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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