Brauchtum

Bayerns Trachtler haben ihre Standarte geweiht

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Vor gut einem halben Jahr erhielt der Bayerische Trachtenverband den Ehrenpreis „100 Jahre Freistaat – unsere Heimat Bayern“ in Form einer Ehrenstandarte aus der Hand des Bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder. Nun erfuhr diese Standarte ihre kirchliche Weihe und das wurde zu einem großen Festtag für den Trachtenverband, seine 22 Gauverbände und insbesondere im niederbayerischen Dorf Holzhausen.

 Pate stand bei dieser Weihe der Bayerische Blasmusikverband, der ebenfalls eine Ehrenstandarte in seinen Reihen hat. Weitere Ehren-Fahnenbänder für die Trachtler-Standarte kamen von Landes-Ehrenvorsitzenden Otto Dufter, gemeinschaftlich von den Gauverbänden, vom Bund der Österreichischen Heimat- und Trachtenverbände, vom Gauverband Nordamerika und vom Bayerischen Trachtenverband selbst (Trauerband). Die Weihe in der Pfarrkirche Holzhausen – mit musikalischer Gestaltung durch die Musikkapelle Wildsteig – vollzogen bei einem ökumenischen Wortgottesdienst Weihbischof Dr. Bernhard Haßlberger und Regionalbischof Dr. Hans-Martin Weiß. Die beiden Geistlichen bezeichneten dabei ebenso wie Trachtenverbands-Vorsitzender Max Bertl Fahnen und Standarten als Zeichen der Gemeinschaft und als Symbol dafür, dass man miteinander stark, einzeln aber zerbrechlich ist. Nach einem Festzug zurück zum Trachtenkulturzentrum wurde im dortigen Augustinerstadl bei einem Festakt mit vielen Ehrengästen gefeiert. Fähnrich für die neue Standarte ist Bernhard Wappmannsberger vom Trachtenverein Loisachthaler-Stamm aus München (Isargau), der von seinen Vereinskameraden Christoph Deuringer und Wolfgang Stolpe als Begleiter unterstützt wird. Zum Einsatz wird die Standarte bei weltlichen und kirchlichen Anlässen und Festlichkeiten kommen.

Foto/s: Hötzelsperger – Eindrücke von der Standartenweihe beim Bayerischen Trachtenverband in Holzhausen

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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