Gastronomie

Bayerisches Gastgewerbe zeigt rückläufige Werte

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik nach vorläufigen Ergebnissen zur „Monatsstatistik im Gastgewerbe“ berichtet, nimmt der nominale Umsatz des bayerischen Gastgewerbes im Zeitraum von Januar bis November 2021 gegenüber Vorjahreszeitraum um 3,4 Prozent und der preisbereinigte Umsatz um 5,8 Prozent ab. Die Zahl der Beschäftigten sinkt um 10,8 Prozent.

Fürth/Schweinfurt. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik weiter berichtet, sinkt in der Beherbergung der Umsatz nominal um 4,2 Prozent und real um 5,3 Prozent. Die Beschäftigtenzahl nimmt um 10,2 Prozent ab. In der Gastronomie geht der nominale Umsatz in den ersten elf Monaten um 2,9 Prozent und der reale Umsatz um
6,1 Prozent zurück. Die Zahl der Beschäftigten sinkt um 11,0 Prozent.

Infolge der durch den Lockdown im Herbst 2020 geringen Umsatzwerte des bayerischen Gastgewerbes steigen hier die relativen Vergleichswerte im Jahr 2021 stark. So wächst der nominale Umsatz im November 2021 gegenüber November 2020 um 119,1 Prozent und preisbereinigt um 116,7 Prozent. Die Zahl der Beschäftigten im Gastgewerbe liegt um 11,8 Prozent über dem Vorjahresstand.

Trotz der enormen Steigerungen zum November 2020, ist das Vor-Corona-Level des bayerischen Gastgewerbes weder bei den Umsätzen noch bei den Beschäftigtenzahlen erreicht. So liegt der nominale Umsatz im November 2021 um gut 20 Prozent unter dem Wert des November 2019 und der preisbereinigte Umsatz annähernd 30 Prozent. Die Zahl der Beschäftigten nimmt um gut 16 Prozent ab.

Gegenüber dem Vormonat Oktober 2021 sinkt der nominale Umsatz des bayerischen Gastgewerbes im November 2021 um 27,6 Prozent, die Zahl der Beschäftigten geht unterdessen um 5,4 Prozent zurück.

Bericht: Bayerisches Landesamt für Statistik

Foto: Hötzelsperger

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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