Tourismus

Almenwanderung von Urschlau auf die Röthelmoosalmen

Veröffentlicht von Günther Freund

Eine beliebte Almenwanderung im Chiemgau geht ins Röthelmoos, einem Hochmoor mit typischem Latschenbewuchs, seltenen Blumen wie  Trollblumen, Fieberklee, Knabenkräuter oder Mehlprimeln und  typischen Wildtieren wie Rothirsch, Gemse, Auer- Birk- oder Haselhuhn oder diversen Kauz- und Spechtarten.

Wir starten am Wanderparkplatz Urschlau  (767 m), kommen gleich danach zu einer Brücke, auf der wir die Urschlauer Achen überqueren und dem plätschernden Bach entlang folgen, bis dieser in einen steil bergauf gehenden, gut begehbaren Pfad übergeht. Wir steigen den Wegweisern folgend bergauf. Nach der Abzweigung des Pfads zur Hörndlwand kommen wir nach ca. 1 Stunde auf einen breiten Wirtschaftsweg.

Jetzt haben wir den höchsten Punkt der Wanderung erreicht (980 m) und gehen auf dem Fahrweg in 1/2 Std zur von allen Seiten von Bergen eingeschlossenen Röthelmoosalm hinunter.  Zur Linken sehen wir den Gurnwandkopf und die Hörndlwand, vor uns den Rehwaldkopf und zur Rechten den Grundberg.  Wir befinden uns in einem Naturschutzgebiet, beiderseits unseres breiten Weges blühen auf den Streuwiesen des Hochmoores mit seinem typischen Latschenbewuchs  u.a. Trollblumen, Fieberklee, Knabenkräuter und Mehlprimeln. Typische Wildtiere sind Rothirsch, Gemse, Auer- Birk- oder Haselhuhn, diverse Kauz- und Spechtarten und Steinadler.

Zwei im Sommer bewirtschaftete Almen laden zu einer Einkehr ein, die Dandlalm und die Langenbaueralm. Wir genehmigen uns gleich in der Dandlalm eine Brotzeit und gehen dann weiter bis zu einer Wegkreuzung, an der wir uns rechts halten.

Am nördlichen Ende des Röthelmoos erreichen wir die alte Röthelmoosklause, wo bis zum Ende des 19. Jahrhunderts Holz für die Saline in Traunstein getriftet wurde.  Das Wasser des Röthelmoosbaches wurde bei der Klause aufgestaut, um das Holz  ins Tal zu triften.

Nach der Röthelmoosklause wandern wir auf breitem Weg, der auch gern von Moutainbikern benutzt wird, weiter. In einer Rechtskurve werfen wir einen Blick auf die Röthelmoosklamm. Weiter geht es moderat bergab, bis wir wieder auf die Urschlauer Achen stossen, an der entlang wir nach insgesamt 3 Stunden wieder zurück zum Wanderparkplatz Urschlau gelangen.

Siehe auch Chiemgau-Wiki: Wanderung von Urschlau zur Dandlbergalm

 

Über den Autor

Günther Freund

1944 in Bad Reichenhall geboren, Abitur in Bad Reichenhall, nach dem Studium der Geodäsie in München 3 Jahre Referendarzeit in der Vermessungs- und Flurbereinigungsverwaltung mit Staatsexamen, 12 Jahre Amtsleiterstellverteter am Vermessungsamt Freyung, 3 Jahre Amtsleiter am Vermessungsamt Zwiesel und 23 Jahre Amtsleiter am Vermessungsamt Freyung (nach Verwaltungsreform mit Vermessungsamt Zwiesel als Aussenstelle). Seit 2009 im Ruhestand, seitdem in Prien am Chiemsee wohnhaft.

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