Kultur

Afrikanisch-bunter Abend im Aschauer Kurpark

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

So ausgelassen und gut besucht ging es selten im Aschauer Kurpark zu: Vor herrlich-beleuchteter Kulisse des Schloss Hohenaschau präsentierte sich den rund 150 Besuchern ein gelungener Mix aus afrikanischer Musik, Kulinarik (Landgasthof Hittenkirchen) und Kunst: Allen voran begeisterte am vergangenen Samstagabend der begnadete senegalesische Sänger, Songwriter und Perkussionist Heavy Man Ibou und seine 5-köpfige Band Xarrittyii (Freunde) sein Publikum. Als „Vorband“ fesselte bereits der Gitarrist Micha Kern aus Übersee die Besucher mit klangvollem, virtuosem Saitenspiel. Und selbst das Unwetter hatte ab 21 Uhr keine Chance gegen die ausgelassene Stimmung: So wurde kurzerhand auf, vor der Bühne und unterm Laubengang bei wunderschönem afrikanischen, teils jazzig anmutendem, Sound weiter gefeiert und getanzt.

Professionell organisiert wurde der Abend von Vision Yamalè e.V. Prien. Mit Rückkehrprojekten unterstützt der gemeinnützige Verein um Vorstand Helke Fussell Migranten aus Afrika dabei, in ihre Heimat zurückkehren, entwickelt Berufs- und Projektideen und organisiert Starthilfen finanziert durch regionales Crowdfunding. Da passte es auch, dass an diesem Abend mit dem Künstler Armand Diagne ein Senegalese seine farbenfrohen Gemälde ausstellte – voller Erinnerungen an seine Wurzeln, aber auch voll Zuversicht für die Zukunft. Im Herbst wird auch er, wie viele der von Vision Yamalè begleiteten Afrikaner, in seine Heimat zurückkehren. Ausgestattet mit Spenden für eine Kunstkarriere vor Ort und den Musiktexten von Heavy Man im Ohr: Von großer Hoffnung, dass sich Alles zu einem Besseren in Frieden und Liebe wenden möge: „Que tout change et devienne paix et amour!“

Weitere Informationen: www.heavymanibou.com, www.vision-yamale.de

Bericht und Bilder: Beate Hitzler

 

 

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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