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Zwischen Bergwacht und Bio-Hof – Sachranger im BR-Fernsehen

Seit seinem 16. Lebensjahr ist Wast Pertl bei der Bergwacht im Einsatz. Nach dem Einsturz der Eishalle in Bad Reichenhall 2006, bei dem er im Einsatz ist, muss er ein schweres Trauma bewältigen, was sein Leben verändert. Das BR Fernsehen zeigt unter dem Titel “Einsatz in den Bergen” in der Reihe „Lebenslinien“ die Geschichte von Wast Pertl am Montag, 11. Januar 2021, um 22.00 Uhr. In der BR Mediathek ist der Film bereits ab Donnerstag, 7. Januar 2021, zu sehen, online unter www.br.de/mediathek.

Der heute 55-jährige Wast Pertl ist Schreinermeister und Biolandwirt. Geprägt hat ihn vor allem aber auch sein langjähriger, leidenschaftlicher Einsatz für die Bergwacht. Wast ist jemand, der sich kümmert, um Menschen und die Natur.
Mit drei Geschwistern wächst er auf einem kleinen Bauernhof im Priental auf.

Als Wast mit 16 Jahren zur Bergwacht kommt, findet er dort die Zuwendung und Aufmerksamkeit, die er daheim nicht bekommen hat. Während seines Bergwacht-Dienstes begegnet er auch seiner späteren Frau Angela.

Zur größten Herausforderung wird für ihn zunächst die Entscheidung seiner Eltern, ihm den Hof zu übergeben, weil der ältere Bruder ausfällt. Gegen den Willen des Vaters stellt er auf ökologische Landwirtschaft um und wird der erste Biobauer im oberen Priental.

Einschneidend wird für Wast aber auch der katastrophale Einsturz der Eishalle von Bad Reichenhall am 2. Januar 2006. Der Hilfseinsatz nach der Katastrophe führt zu einer posttraumatischen Störung, die Wast in einer Therapie aufarbeitet. Diese verändert ihn und seine Haltung zum Leben grundlegend.

Weitere Informationen unter www.br.de/lebenslinien.

Bericht: Bayerischer Rundfunk – Foto: BR/Georg Antretter

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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