Brauchtum

Zum Thema: “Wia ma da Schnab’l g’wachs’n is”

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

„Wia ma da Schnab´l g´wachs´n is“ unter diesem Motto starteten die Damen und Herren des Sachgebiets Brauchtum, Laienspiel und Mundart vom Bayerischen Trachtenverband eine lobenswerte Initiative und ernteten auch positive Resonanz im Kultusministerium.

Zur bairischen Schreibweise des Mottos eine Anmerkung von einem Mundart-Verserlschreiber aus Prien a. Chiemsee.

Auslassungszeichn – Apostroph

„Wia ma da Schnab´l g´wachs´n is“,
moant des da Trachtnvaband genau a so gwiß?

Warum schreibns des mit Auslassungszeichn?
Um so vo unsam scheena Dialekt obzweichn?

Koa Mensch ned sogat „Schnabel gewachsen“!
Denks noche, des saan koane Flaaxn:

A Apostroph, wia ma lateinisch dazua sogt,
werd gsetzt, wia i moan, wenn mi wer frogt,

wenn Buchstabn im Wort ausglossn wern.
Wenn mia des aba na im Boarischn dean,

na druckan mia aus, do ghearat wos hi,
des s aba ned gibt. – Vastehst mi?

I daads hoid so schreiben, genau wia mia ren:
„Wia ma da Schnobe gwachsn is“, genau a so em!

                                                            Ernst Reiter
                                                            01.08.2021

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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