Kultur

z’Lauterbach hob i mei Herz verlor’n

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Auf die Ankündigungen zu den Gaufest-Veranstaltungen in Lauterbach hat den Samerberger Nachrichten mit den besten Grüßen Trachtlerkamerad Hans Lehrer dieses alte Lied gesandt – möge es zum Gelingen des Festes beitragen.

Zu Lauterbach hob i mein Strumpf verlor’n,
Strumpf verlor’n, ohne Strumpf geh i net hoam
Jetzt geh i halt wieder auf Lauterbach,
Lauterbach hol mir an Strumpf zu dem oan.

Z’Lauterbach hob i mei Herz verlor’n,
ohne Herz kann i net leb’n.
Da muaß i halt wieder auf Lauterbach,
s’Deandl soll sein’s mir geb’n.

Vater, wann gibst mir denn’s Hoamatl,
Vater, wann laßt mir’s verschreib’n?
s’Deandl wachst auf wie as Groamatl,
lediger will’s nimmer bleib’n.

Mei Deandl hat schwarzbraune Äugelein,
nett wie a Täuberl schaut’s her,
wann i beim Fenster oan Schnagger tu,
kommt sie ganz freundli daher.

Jetzt hab i mei Häuserl auf a Schneckerl baut,
kriecht mir das Schneckerl davo.
Jetzt schaut mi mei Deandl ganz launi o,
ohne Haus bin i arm dro.

Wenn i in’s Zillertal eini geh,
zieh i mei Pluderhosen o.
Wenn i mei Deandl in da Kircha seh,
schau i koan Heiligen mehr o-

Ollawei kann ma net lustig sein,
ollaweil kann ma net woan.
Das eini Mal geh i zum Deandl naus,
das andre Mal bleib i dahoam.

Foto: Dominik Schachten – Lauterbacher Dirndl und Buam

Weitere Informationen: www.gaufest2018.de

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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