Gastronomie & Wirtschaft

Wiedereröffnung Goldener Pflug in Umrathshausen

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

„Zwei Halbe Bier, ein Wasser und eine Rotweinschorle, kommt sofort. Haben die Herrschaften schon gewählt?“ Eine eher ungewöhnliche Aufgabe gab es für die beiden Gemeindeoberhäupter aus Frasdorf und Aschau in Umrathshausen: Bürgermeisterin Marianne Steindlmüller und Bürgermeister Peter Solnar verstärkten bei der Wiedereröffnung des Gasthauses „Goldener Pflug“ in Umrathshausen das Service-Team. Der komplette Umsatz, den die beiden an diesem Abend erwirtschafteten, ging ungeschmälert an den Sozialfond der beiden Gemeinden. Werner Heinrichsberger, der Wirt der Traditionswirtschaft ließ es sich nicht nehmen, den Betrag großzügig nach oben aufzurunden. Zahlreiche Gäste nutzten den ersten Abend der Wiedereröffnung nach drei Monaten Renovierungspause um sich von den Chefs der beiden Rathäuser aus Frasdorf und Aschau verwöhnen zu lassen und die Küche des Hauses zu testen.

„Wir wollen die Umrathshauser und die Leute aus der ganzen Region wieder zum Essen und zu allen Familienfeiern in unser Haus einladen und wir wollen allen zeigen, dass der „Goldene Pflug“ in Umrathshausen nach seinem großzügigen Umbau mit seinem Spitzenangebot wieder für alle da ist“, so Gastwirt Werner Heinrichsberger bei der Wiedereröffnung der Traditionsgaststätte unmittelbar neben der alten Wallfahrtskirche Heilig Blut. Drei Monate brauchten die Handwerker, um den Eingangsbereich, den Raum für das Frühstücksbüfett und vor allem den großen Gastraum mit dem böhmischen Gewölbe von Grund auf herzurichten. Vor allem dieses Gewölbe, ein Überbleibsel aus der Zeit, als hier noch ein Stall war, gibt dem „Goldenen Pflug“ sein unverwechselbares Ambiente. Ein neuer Boden, Tische, Bänke und Stühle aus altem Holz lassen den großen Gastraum im neuen Glanz erstrahlen.

Bericht und Fotos: Heinrich Rehberg

 

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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