Leitartikel

Wieder LKW von Chiemgauer Rumänienhilfe

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Bereits der fünfte voll beladene LKW mit gespendeten Waren machte sich dieser Tage auf den Weg vom Chiemgau nach Rumänien. Dazu nachfolgende Informationen vom Ladeteam unter der Leitung von Hans Alt und ein Dankebrief auf Rumänien:

Liebe Freunde vom Ladeteam, es war schon ein harter Einsatz am vergangenen Freitag um den LKW für die Sr. Maria, der vierte nach Alba Iulia, der fünfte insgesamt nach Rumänien, zu beladen. Nicht nur die Ladung, die diesmal, das muss ich zugeben, schon sehr kompliziert, schwierig und mühsam zum verstauen war, machte viel Mühe. Es war ja auch ein arg heißer Tag, ganz besonders auf dem LKW unter der Plane, das war grad so wie in einer Sauna. Allen Respekt für die Männer die nicht aufgegeben haben. Nochmals herzlichen Dank, dass Ihr da mitgemacht habt. Der Fahrer hatte es dann auch sehr eilig, er war am Montag schon in Alba Iulia bei Sr. Maria. Trotz Feiertag, in Rumänien war es Pfingstmontag, wurde der LKW umgehend und vor allem mit viel Freude und Erwartung abgeladen. Wie sehr sich Sr. Maria darüber gefreut hat und vor allem wie dankbar sie für diese Hilfe ist, das sagt der beiliegende Brief von ihr, in dem sie ihre Dankbarkeit und Freude zum Ausdruck bringt. Dieser Dankesbrief lässt die Mühe und die vielen Schweißtropfen schnell vergessen. So hoffe ich, liebes Ladeteam, dass wir gemeinsam noch viele Transporte auf den Weg bringen können.   Herzliche Grüße Hans

Lieber Herr Alt!

Gerade sind wir fertig mit dem Abladen, und ich habe natürlich schon in die Süßigkeiten-Kartons hineingeschaut. Da sind ja traumhafte Sachen drin! Ich kann Dir und allen Helfern nur danken, dass sie wieder die mühsame Arbeit auf sich genommen haben, und das noch dazu bei tropischen Temperaturen. Bitte, sage allen Vergelt’s Gott. Ich bin so froh um Eure Hilfe. Es ist so eine Art Versicherung. Ich habe auch gesehen, dass viele Matratzen und orthopädische Geräte dabei sind. Die können wir auch gut brauchen, sowohl für unsere Heime als auch für Leute, die nachfragen.  Wenn wir einen Anruf vom Krankenhaus bekommen, ob wir einen Patienten ins Heim aufnehmen können, dann wissen wir schon, es handelt sich wieder um einen mit keiner oder ganz kleiner Rente. Aber ich werde nie nein sagen, weil da offensichtlich der Segen Gottes drauf ist und weil wir ja auch für die Armen da sein sollen. Wer bekommt so wundervolle Transporte wie wir, mit allem, was wir brauchen, mit neuen Kleidern, um Geld zu machen, mit Süßigkeiten, die nicht nur die Kinder, sondern auch die alten Leute erfreuen? Zudem haben wir immer noch einen großen Vorrat an Pampers und auch noch an Räucherkäse. Wir müssen ja geben, weil wir so viel bekommen. Wenn ich weiter vorgedrungen mit dem Aufmachen und Verräumen bin, schreibe ich Dir wieder. Vorerst bin ich sehr fröhlich, dass wir wieder so schöne Sachen haben!! Pater Patrick fährt in Ohaba Heu ein. Er wird morgen auch große Augen machen. Der Vater von Elisabeth war schon da. Rosalie weiß auch Bescheid. 

Der liebe Gott soll es Dir hundertfach vergelten. Ganz liebe Grüße! 

Sr. Maria

Kontakt zu Hans Alt: Telefon 08072-3193  oder info@rumaenienhilfe-ramsau.de

 

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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