Corona-Krise

Wer gscheit is bleibt dahoam: Einkaufen in Prien 

Günther Freund
Veröffentlicht von Günther Freund

Wir haben aber kein Brot mehr im Haus, ich muss zum Bäcker. Einkaufen ist ja erlaubt, auch für Senioren (noch!).  Der junge Mann, der aus der Bäckerei am Bahnhof kommt, schaut mich schräg an. Es steht ihm auf die Stirn geschrieben: bleib doch dahoam, alter Mann!

Als nur noch 1 Person im Laden,  gehe ich hinein. Die Verkäuferinnen tragen Schutzmasken und arbeiten hinter Glas, Cafe gibts nur togo. Das Angebot ist aber groß und ich bekomme alles, was mein Herz begehrt.

beim Bäcker

Weil ich schon da bin, schaue ich auch noch ob der Zeitungsladen im Bahnhof geöffnet ist, eine analoge Süddeutsche wäre wieder einmal ganz gut. Tatsächlich ist geöffnet, nach Auskunft des Inhabers wegen der Bahnreisenden.

im Zeitungsladen im Bahnhof Prien, hinter Glas

Er trägt keinen Mundschutz, ist aber auch hinter einer Glasscheibe. Es sind schon komische Tage!

Über den Autor

Günther Freund

Günther Freund

1944 in Bad Reichenhall geboren, Abitur in Bad Reichenhall, nach dem Studium der Geodäsie in München 3 Jahre Referendarzeit in der Vermessungs- und Flurbereinigungsverwaltung mit Staatsexamen, 12 Jahre Amtsleiterstellverteter am Vermessungsamt Freyung, 3 Jahre Amtsleiter am Vermessungsamt Zwiesel und 23 Jahre Amtsleiter am Vermessungsamt Freyung (nach Verwaltungsreform mit Vermessungsamt Zwiesel als Aussenstelle). Seit 2009 im Ruhestand, seitdem in Prien am Chiemsee wohnhaft.

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