In Bad Endorf sind Krippenbauen und Krippenschauen gut zuhause. Davon konnten sich zu Beginn des heurigen Weihnachtsmarktes viele Besucher überzeugen. Zum ersten Mal gibt es heuer in der Weihnachtszeit zusätzlich einen Krippenweg mit 17 Krippen am Kirchplatz. Die Krippen sind mit Plexiglaskästen vor Wind und Wetter geschützt und die nächsten zwei Wochen zu sehen. Bei der Eröffnung durch die 1. Bürgermeisterin Doris Laban mit ökumenischer Feier zur Segnung der Krippen waren auch die Gebirgsschützen mit ihrem Salut zugegen.

Die Gemeinde Bad Endorf hat mit Michael Reinthaler, Peter Bichler, Peter Rupp und Peter Ott nicht nur vier aktive Krippenbaumeister, sondern auch eine eigene Krippenbau-Ortsgruppe mit aktuell 43 Mitgliedern und Obmann Josef Manglberger an der Spitze, die dem Oberösterreichischen Krippenbauverein Oberes Innviertel angegliedert ist. „Diese Besonderheit muss genutzt werden“, dachte sich Helmut Fleidl, erster Vorsitzender des Fördervereins „Bad Endorf Weihnachtszauber“, und so entstand die Idee, den Christkindlmarkt heuer erstmals mit einem Krippenweg zu bereichern. Bürgermeisterin Doris Laban unterstützt dies sehr gerne: „Bad Endorf ist bodenständig. Glaube und Brauchtum spielen bei uns noch eine große Rolle. Mit dem Krippenweg wird der Grundstein für eine weitere Tradition gelegt.“

Für 2018 ist ein weiteres ehrgeiziges Vorhaben bereits in Planung: Eine Freiluft-Krippe, fünf Meter lang und 2,50 Meter hoch, wird aus dem Holz eines alten Bad Endorfer Stadels entstehen und mit 1,20 Meter hohen, individuell gestalteten Figuren bevölkert. Sie sollen die Gesichtszüge von Bad Endorfer Bürgern tragen, sofern sie die Anfertigung einer Figur sponsern.

Der Bad Endorfer Christkindlmarkt mit dem neuen Krippenweg findet am 1. und 2. Adventswochenende statt, 1. bis 3. Dezember und 8. bis 10. Dezember, von 16 bis 20 Uhr auf dem Kirchplatz.

Das gesamte Programm können Sie hier ansehen.

Fotos: Rainer Nitzsche

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Rainer Nitzsche

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Als Reportage-Fotograf möchte ich mit wenigen Bildern wiedergeben, was als geschriebener Text vielleicht Bände füllen würde. Es geht um Ereignisberichte in Bildern. Es gilt, schrittweise und in den richtigen Momenten Entwicklung und Ablauf von Ereignissen festzuhalten, die schließlich in einem Höhepunkt gipfeln. Das bedeutet, meine Fotografien sind sehr oft weniger formell und zeigen den Charakter der Menschen eher in einer pose-freien, authentischen Weise, die nicht inszeniert ist.

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