Corona-Krise

Wegen Corona: Trachtenfreitag-Initiative

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Einer der vielen Auswirkungen der Corona-Pandemie ist das Nicht-Stattfinden der Volks- und Bierzeltfeste und viele weiterer Veranstaltungen, die in diesem Jahr auf dem Programm gestanden wären. Dies wiederum hat dazu geführt, dass zurzeit kaum noch Dirndl und Lederhose getragen werden. Um diesen Trend etwas entgegen zu wirken, haben Vertreter der Trachtenbekleidungsbranche einen Trachtenfreitag (www.trachtenfreitag.de) initiiert. Alle Freunde der Tracht sind dabei angehalten, jeden Freitag ihr Lieblings-Trachtenoutfit auszupacken, anzuziehen und damit außer Haus zu gehen.

Ziel der Initiative ist es, ab jetzt bis zum letzten Wiesnfreitag am 2. Oktober die Sichtbarkeit der Tracht im Alltag zu erhöhen, in dem möglichst viele sich in Tracht kleiden und zeigen. Gemäß dem Motto “Mut zur Tracht” macht es dabei keinen Unterschied, ob die Tracht in der Arbeit, daheim, beim Einkaufen oder bei etwaigen anderen Aktivitäten getragen wird. Schließlich ist die Tracht ursprünglich ein Alltagsgwand und daher überall geeignet.

Um die Motivation zur Teilnahme zu erhöhen, haben Vertreter der Trachtenbranche zusätzlich ein Gewinnspiel gestartet. Jeden Freitag werden unter allen Mitmachenden, die am jeweiligen Freitag auf Instagram (oder Facebook) ein Foto von sich mit der Tracht unter dem Hashtag #trachtenfreitag veröffentlichen, Wertgutscheine verlost.

Die Initiatoren des „Trachtenfreitag“ freuen sich über jede Beteiligung und Verbreitung der Aktion.

Weitere Informationen zum „Trachtenfreitag“ gibt es unter der Webseite www.trachtenfreitag.de sowie auf den entsprechenden Facebook- und Instagramprofilen.

Foto: Hötzelsperger – Gutes Beispiel im Priener Heimatmuseum: Geschäftsführerin Tina Pfaffinger vom Tourismusverband Chiemsee-Alpenland und Gästebetreuer Michael Haenl aus Berlin

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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