Corona-Krise

Was tun mit nicht-verkaufbarer Kleider-Ware?

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Hans Alt als langjähriger Organisator von Hilfstransportfahrten sorgt sich nicht nur um arme Familien und Kinder in Rumänigen. Derzeit plagt ihn, dass wegen Corona  sehr viele Geschäfte ihre Waren nicht verkaufen können, ihre Lager voll sind und dass deswegen die neuen Waren einfach vernichtet werden. Unter anderem weist er auf diese Sendung in der gestrigen Tagesschau hin: https://www.tagesschau.de/.wirtschaft/textilien-wegwerfen-101.html.

Als ich den Bericht sah, habe ich mich mit meiner Idee bestätigt gefühlt, gleichzeitig jedoch geärgert über die Verschwendung wertvoller Ware, nur weil das Finanzamt dabei, für mich unverständlich, MWST haben will. Das Finanzamt zwingt praktisch den Handel dazu, Müll zu produzieren, während alle nach Müllvermeidung rufen.

Da arbeiten miserabel bezahlte Frauen in einem Billiglohnland für einen Hungerlohn und bei uns wird diese Ware vernichtet weil das für den Handel deutlich billiger ist als spenden. Dass das  Finanzamt bei Spenden auch noch seinen Teil haben will ist ein unfassbarer Skandal der jetzt wegen Corona mal publik wird.

Nähere Informationen bei Hans Alt, info@rumaenienhilfe-ramsau.de, Telefon 08072-3193.

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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