Freizeit

Wanderung: Prinzessinnen auf der Flucht nach Hintergschwendt

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Spannende Aschauer Heimatgeschichte zum 100. Todestag Ludwig III.. Es war der November 1918, die Revolution in München zwingt König Ludwig III. und seine Familie zur abenteuerlichen Flucht nach Wildenwart. Aber auch hier fühlen sie sich nicht sicher und so trennen sich die drei Prinzessinnen Hildegard, Gundelinde und Wiltrud von der Familie. Sie machen sich in der Nacht zum 9. November zu Fuß in bäuerlicher Kleidung auf ins abgeschiedene Hintergschwendt unterhalb der Kampenwand und klopfen schutzsuchend an die Türen der dortigen Gehöfte. Diesem dramatischen, aber meist unbekannten Stück Aschauer Heimatgeschichte gehen am Freitag, 24. September der BR-Journalist Christoph Thoma und Historikerin Martina Stoib bei einem leichten Abendrundgang durch Vorder- und Hintergschwendt auf die Spur. Mit Zitaten aus dem persönlichen Tagebuch der Prinzessin Wiltrud und den Erinnerungen der Gschwendtner Bauern werden die letzten Stationen der einschneidenden Geschehnisse für die drei jungen Frauen nach über 100 Jahren an den Originalschauplätzen wieder lebendig. Treffpunkt ist um 18 Uhr am Parkplatz Gschwendtner Stub´n (Hintergschwendt 8, 83229 Aschau im Chiemgau). Dauer ca. 1,5 Stunden. Keine Anmeldung. Weitere Infos gibt es bei der Tourist Info Aschau i.Ch., Tel. 08052-90490. Preis 8,00 € Teilnahme/Person.

Bericht und Archiv-Foto: Herbert Reiter

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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