Sport & Freizeit

Wanderung auf stillen Wegen nördlich des Chiemsees: Lienzinger Filz und Grundloser See

Günther Freund
Veröffentlicht von Günther Freund

Osterferien sind und am Chiemsee-Uferweg ist Hochbetrieb. Wir wollen es lieber ruhiger und wandern ins Lienzinger Filz , einer idyllischen Naturlandschaft zwischen Gollenshausen und der Eggstätter Seenplatte.  Es gehört zu den größten und noch recht gut erhaltenen Hochmooren nördlich des Chiemsees. In seinem Zentrum befindet sich der „Grundlose See“, ein Moorsee. Jahrzehntelang wurde im Lienzinger Filz Torfabbau betrieben, Spuren der Torfstiche sind an manchen Stellen auch heute noch sichtbar.

Wir starten unsere Rundwanderung  in Lienzing beim Utzhof, einem Wirtshaus mit Biergarten und  wandern auf markiertem Weg nach Norden. An einer Wegkreuzung biegen wir nach links  auf den markierten Wanderweg ab, der durch das Lienzinger Filz nach Breitbrunn führt. Nach etwa 100 m weist ein Hinweisschild zum Grundlosen See. Nach einem kurzen Aufenthalt an diesem idyllischen Ort wandern wir weiter in Richtung Breitbrunn. Wir sind fast alleine unterwegs, nur ein Jogger und ein Radfahrer kommen uns auf dem schnurgeraden Weg entgegen. Kein Autolärm, absolute Ruhe, erst als wir aus dem Filz herauskommen und zur Rechten der kleine Weiler Mooshappen auftaucht, hören wir einen Traktor, der einsam seine Kreise zieht.  Von Mooshappen her bewegt sich eine Reiterin auf die Wegkreuzung zu, an der wir in die geteerte aber kaum befahrene Straße nach Breitbrunn abbiegen  In Breitbrunn steigen wir zu der auf einer Anhöhe über einem Teich liegenden Kirche hinauf und besichtigen diese und den Friedhof. Dann geht´s  weiter nach Gstadt, wo wir den herrlichen Blick auf den Chiemsee mit der Fraueninsel und das grandiose Bergpanorama genießen.  Auch hier besichtigen wir die Kirche und bewundern den Friedhof, um uns dann wieder auf stillen Wegen durch gelb-grüne Wiesen und Felder auf den Rückweg nach Lienzing zu machen, wo wir uns im gemütlichen Biergarten vom Utzhof  eine wohlverdiente Brotzeit und ein Bier genehmigen.

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Fotos: Günther Freund

Über den Autor

Günther Freund

Günther Freund

1944 in Bad Reichenhall geboren, Abitur in Bad Reichenhall, nach dem Studium der Geodäsie in München 3 Jahre Referendarzeit in der Vermessungs- und Flurbereinigungsverwaltung mit Staatsexamen, 12 Jahre Amtsleiterstellverteter am Vermessungsamt Freyung, 3 Jahre Amtsleiter am Vermessungsamt Zwiesel und 23 Jahre Amtsleiter am Vermessungsamt Freyung (nach Verwaltungsreform mit Vermessungsamt Zwiesel als Aussenstelle). Seit 2009 im Ruhestand, seitdem in Prien am Chiemsee wohnhaft.

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