Wirtschaft

Virtueller Schnuppertag an der TH Rosenheim

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Virtuell statt in Präsenz: Auch in diesem Jahr findet der Schnuppertag der Technischen Hochschule Rosenheim wieder online statt

 

Die Corona-Pandemie lässt auch heuer nicht zu, den traditionellen Schnuppertag am Campus der TH Rosenheim durchzuführen. Daher wird die Infoveranstaltung für Studieninteressierte in diesem Jahr erneut auf „virtuelle Beine“ gestellt.

 

Ganz einfach und bequem von zu Hause aus die Technische Hochschule Rosenheim und das vielfältige Studienangebot kennenlernen: Diese Möglichkeit bekommen alle Interessierten am

 

30. März 2021 von 10.00 bis 18.00 Uhr.

 

Studieninteressierte und Eltern können die Hochschule via Videos kennenlernen, sich Vorträge über alle Bachelorstudiengänge anhören sowie an online Vorlesungen und Fachvorträgen teilnehmen. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit mit der Studienberatung, Professor*innen, Mitarbeiter*innen aller Fakultäten und Studierenden per Video zu chatten und  Fragen zu stellen. Außerdem gibt es allgemeine Infos rund ums Studium wie etwa Studienvorbereitung, Studienfinanzierung, Auslandsaufenthalte und duale Studienangebote.

Für die Teilnahme am virtuellen Schnuppertag ist keine Anmeldung nötig. Einfach auf der Webseite www.th-rosenheim.de/virtueller-schnuppertag.html vorbeikommen, sich informieren und austauschen.

 

Das Studienangebot virtuell kennenlernen – Die TH Rosenheim bietet 30 Bachelorstudiengänge in den Fachrichtungen Wirtschaft, Technik, Gestaltung, Gesundheit und Soziales an den vier Standorten Rosenheim, Burghausen, Mühldorf am Inn und Traunstein. Neben den wissenschaftlichen und theoretischen Grundlagen stehen die praxisnahe Ausbildung und die Vernetzung mit Industrie und Wirtschaft im Vordergrund. Die Hochschule vereint ein regionales Profil mit internationalem Renommee. Die familiäre Atmosphäre, modernste Infrastruktur und eine intensive Betreuung der Studierenden schaffen optimale Bedingungen. Charakteristisch für die TH Rosenheim ist die akademische Bildung mit starkem Praxisbezug. Denn schon während des Studiums sollen Studierende die Möglichkeit haben, sich ein Netzwerk aus Unternehmenskontakten aufzubauen, die später den Berufseinstieg erleichtern.

 

Zwei neue Bachelorstudiengänge zum Wintersemester 2021/22 – Beim virtuellen Schnuppertag der TH Rosenheim kann man sich auch über die Neuheiten des Studienangebots informieren. Zum Wintersemester 2021/22 bietet die TH Rosenheim zwei neue Bachelorstudiengänge am Campus Rosenheim an: Medizintechnik und Applied Artificial Intelligence*. Das Studium Medizintechnik vereint zwei Welten, es verbindet die Ingenieurwissenschaften mit dem medizinischen Fortschritt. Vermittelt werden alle Kompetenzen, die für die Entwicklung, Fertigung sowie Markteinführung von zukunftsorientierten Produkten notwendig sind. Von der Konstruktion über die Verarbeitungsverfahren bis zum Umweltmanagement und der Zulassung deckt das Studium alle Anforderungen ab, die an künftige Ingenieurinnen und Ingenieure der Medizintechnik gestellt werden. Modern ausgestattete Labore, unter anderem mit einem Reinraum, und zahlreiche Forschungs- und Entwicklungsprojekte stellen die Nähe des Studiengangs zur Praxis sicher. Die Studierenden schließen nach sieben Semestern mit einem Bachelor of Engineering ab.

 

Ebenfalls auf sieben Semester angelegt ist der neue Studiengang Applied Artificial Intelligence, der als einziger Studiengang zu Künstlicher Intelligenz (KI) in Bayern komplett auf Englisch abgehalten wird. Er beschäftigt sich mit der praktischen Anwendung von KI und ist im Kern ein Informatikstudiengang. Neben dem eindeutigen Praxisbezug und der Anwendung von KI liegt ein weiterer Schwerpunkt im mathematischen Verständnis der Grundlagen. „Die Studierenden lernen, Maschinen das Sehen, Hören, Verstehen und Lernen beizubringen und so die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine zu optimieren und diese weiterzuentwickeln“, sagt KI-Experte Prof. Dr. Marcel Tilly von der Fakultät für Informatik. „Darüber hinaus lernen sie einen verantwortungsvollen Umgang mit KI. Sie werden befähigt zu erkennen, was KI darf und was sie nicht darf und welche ethischen Prinzipien dabei zu beachten sind.“

 

Bericht und weitere Informationen zum virtuellen Schnuppertag unter www.th-rosenheim.de.

* vorbehaltlich der Genehmigung durch den Hochschulrat der TH Rosenheim

  

Fotos:  Max Baudrexl

 

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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