Kirche

Vier Priester zu Erzbischöflichen Geistlichen Räten ernannt

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, hat vier Seelsorger aus dem Erzbistum zu Erzbischöflichen Geistlichen Räten ernannt. Bei einem Empfang im Erzbischöflichen Palais am Freitag, 16. Oktober, übergab der Kardinal die Urkunden für die Ernennung. Wirksam wurde diese bereits im April, jedoch musste die feierliche Übergabe coronabedingt verschoben werden. Marx würdigt mit der Auszeichnung besondere Verdienste um die Pastoral in der Erzdiözese. Zu Erzbischöflichen Geistlichen Räten ernannt wurden:

Dekan Peter Dietz (45), geboren in Aschaffenburg, zum Priester geweiht im Juni 2004 in Freising, verbrachte seine Kaplanszeit in St. Kastulus in Moosburg und der Stadtkirche in Mühldorf, wo er anschließend von 2009 bis 2010 als Pfarradministrator wirkte. Bis 2014 übernahm Dietz die Leitung des Pfarrverbands (PV) Petershausen. Seit  2011 ist er Dekan den Dekanats Indersdorf, seit 2012 stellvertretender Landkreisdekan für Dachau sowie seit 2013 Leiter des PV Weichs-Vierkirchen. Auch als Gemeindeberater im Fachbereich Kirchliche Organisationsberatung / Gemeindeberatung des Erzbischöflichen Ordinariats München ist Dietz seit 2013 tätig. Seit 2014 wirkt er als Leiter des PV Petershausen-Vierkirchen-Weichs.

Dekan Helmut Kraus (61), geboren im rheinland-pfälzischen Kirchen (Sieg), wurde im Juni 1994 in Freising zum Priester geweiht und verbrachte seine Kaplanszeit in St. Michael in Peiting sowie in Mariä Himmelfahrt in Bad Aibling. Von 1999 bis 2011 wirkte Kraus als Pfarrer von St. Michael Peiting und Präses der dortigen Katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB). Ab 2000 war er zudem Dekanstellvertreter des Dekanats Rottenbuch und ab 2008 als Pfarradministrator in der Pfarrei Auferstehung des Herrn in Hohenpeißenberg. Seit 2011 ist Kraus Pfarrer von St. Martin in Flintsbach am Inn sowie Pfarradministrator in Mariä Himmelfahrt Brannenburg und in der Pfarrei Christkönig in Degerndorf am Inn. 2012 folgte die Ernennung zum Präses der KAB Flintsbach und der Katholischen Frauengemeinschaft im PV Brannenburg-Flintsbach. Seit 2013 ist Kraus Leiter des PV Brannenburg-Flintsbach und wirkt seit 2014 als Dekan für das Dekanat Inntal.

Dekan Christian Penzkofer (66), geboren in München, zum Priester geweiht 1984 in Freising, verbrachte seine Kaplanszeit in den Münchner Pfarreien St. Clemens, St. Margaret und St. Benno. 1992 wurde Penzkofer Pfarrer der Pfarrei Heilig Kreuz in München-Giesing und ab 1993 zusätzlich Präses der dortigen Kolpingsfamilie. Seit 2007 wirkt Penzkofer als Pfarrer in St. Michael in München-Perlach sowie als Pfarradministrator von Verklärung Christi in München-Ramersdorf. 2013 wurde ihm die Leitung des PV Perlach übertragen und er wurde zum Dekan für München-Perlach sowie zum stellvertretenden Landkreisdekan berufen.

Pater Gabriele Parolin CS (72), geboren im italienischen Marchesane di Bassano, legte im März 1965 seine Gelübde beim Orden der Scalabriner ab. Im Jahr 1975 wurde er in Bassano del Grappa, Italien, zum Priester geweiht und erwarb an der theologischen Fakultät im schweizerischen Freiburg sein Lizentiat, die Lehrerlaubnis an kirchlichen Hochschulen. Bis 1977 wirkte Parolin als Vikar in der Pfarrei St. Josef im nordrhein-westfälischen Solingen-Krahenlohe, die folgenden zehn Jahre als Vikar in der Italienisch-Katholischen Mission in Köln. Von 1988 bis 1998 war Parolin Leiter der Italienisch-Katholischen Mission in Stuttgart und dann bis 2005 Delegat der Italienischen Missionare in briDeutschland und Skandinavien. Bis 2011 wirkte der Pater als Regionaloberer des Scalabrinerordens in Europa und ab 2012 als Pfarrer und Leiter der Italienischen Katholischen Gemeinde in München. (hs)

Bericht: Erzbischöfliches Ordinariat

Foto: Hötzelsperger

 

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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