Freizeit

Unsinniges Gedicht zum Unsinnigen Donnerstag

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Lauta Unsinn  – zum Unsinnigen Donnerstag – von Marga Leingartner

Am Unsinnign Donnastog werd i ma Luftschlanga ums Gnack hänga,

egal, ob d’Sunna scheint oda es tuat regna.

I möcht durch de Stadt marschiern.

Bin scho gspannt, wia de Leit reagiern:

ob s’ no kennan lacha

oda traurige Lätschn macha.

 

In meina Wohnung tean scho lang de Luftschlanga hänga.

Ich mecht do an Fasching net ganz vapenna.

An Christbaam hob i scho lang raus gschmissn,

Stolln und Platzerl hobn scho lang dro glaabn müssn.

Scho längst san dro de Faschingskrapfn.

Hoffentli tuat mia bis zum Summa da Bikini wieda passn.

 

Am Aschamittwoch is Gott sei Dank ois vorbei.

Do i’s aus mit da ganzn Fresserei.

Da Ostahoos  tuat net vui bringa.

De paar Oa ko i leicht dazwinga.

 

Wenn ma da Bikini nimma tuat passn,

dann tua i’hn einfach weg lassn.

Wo i des mach, des woaß ganz alloa i.

Oda moants Ihr, dass i bled bi?

 

Vorm Spiagl brach i mi net hie stelln, des is gwies,

wei der vui z’schmoi is.

Und quer tua i’hn aa net aufhänga.

Do tua i liaba ins Bett nei renna.

 

Mei Bett tuat ganz schee broat sei.

Do pass I auf jedn Foi nei.

Es werd mei Gwicht scho schaffa.

Bis heit is’s jednfois no nia davo glaffa.

Gedicht und Foto: Marga Leingartner, Rosenheim

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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