Freizeit

Überseer Kripperlweg eröffnet

Veröffentlicht von Toni Hötzelsperger

Eine große Zahl von interessierten Besuchern fanden sich zur Eröffnung des heuer dritten Kripperlwegs am Oberen Buchwald ein, darunter viele Kinder und Leute jeden Alters. Waldtraud Gries, Leiterin der Volksbühne Übersee, hatte vor drei Jahren erstmals die Initiative ergriffen und zusammen mit ihrem Mann Stefan den Kripperlweg organisiert. Im ersten Jahr waren 27 Krippen zu sehen, heuer sind es schon rund 50 Krippen, die liebevoll aufgebaut unter Bäumen mit Weihnachtsschmuck den Waldweg säumen und einladen, in Besinnlichkeit während der Advents- und Weihnachtszeit die Natur zu genießen.

Bei der feierlichen Eröffnung, musikalisch wunderschön von sechs Alphornbläsern sowie dem Flügelhornduo Tanner musikalisch umrahmt, freute sich Waltraud Gries über so viel Zuspruch für den heuer dritten Kripperlweg, der von sehr vielen Spendern, Nachbarn und freiwilligen Helfern unterstützt werde. An der Endstation des Kripperlwegs gibt es Glühwein und Almnussen, alles gespendet, so dass die Besucher oft gerne etwas in das große Sparschwein werfen. Der Inhalt komme am Ende ohne Abzüge der Aktion Sternstunden des Bayerischen Rundfunks zugute, so Waltraud Gries. Im letzten Jahr seien es 703 Euro gewesen. Neu gibt es heuer ein kleines Gewinnspiel für Kinder: Im Wald sind an den Bäumen oder Sträuchern die gleichen Sterne aufgehängt, die die Kinder zählen können. Dafür steht am Eingang des Weges eine Holzbox mit Teilnehmerkarten, auf denen der Name des Kindes, Telefonnummer und die gezählte Stückzahl der Sterne aufgeschrieben werden soll. Unter den Antworten mit der richtigen Stückzahl wird der Preis ausgelost.

Ein weiterer Höhepunkt bei der Eröffnung war die Lesung einer etwas anderen Weihnachtsgeschichte durch Ortsheimatpflegerin Annemarie Kneissl-Metz. Sie hatte die Herbergssuche und die Geburt Jesu geografisch nach Übersee verlegt, um zu zeigen, wie jedem einzelnen von uns Christus, arm und hilflos in der Krippe geboren ist und an Nächstenliebe und Menschlichkeit erinnert. Ein kurzes Grußwort sprach auch Bürgermeister Herbert Strauch, der sich über den jährlich wachsenden Zuspruch zum Kripperlweg freute. Er war voll des Lobes über die Eigeninitiative von Waltraud Gries und ihrer Helfer, die auf diese Weise sehr zu einem weihnachtlichen Gemeinschaftserlebnis beitragen, und der Erlös wieder den Ärmsten in der Gesellschaft nützen werde.

Der Krippenweg kann bis Silvester besucht werden. Besonders empfehlenswert ist es, ihn in der Dämmerung oder Dunkelheit (vielleicht mit Taschenlampe) zu begehen, weil da die Krippen beleuchtet sind und eine besonders heimelige Atmosphäre verbreiten.

Bericht und Fotos: Christiane Giesen  – Bei der Eröffnung des Kripperlwegs in Übersee die Organisatorin Waltraud Gries (links), eine Besucherin und Ortsheimatpflegerin Annemarie Kneissl-Metz, links die Feldwieser Alphornbläser.

 

 


Redaktion

Toni Hötzelsperger

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