Gastronomie

TU München: Ergebnisse für LAG Chiemgauer-Seenplatte

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Studierende der TU-München am Lehrstuhl für Bodenordnung und Landentwicklung haben in sieben Teams in den vergangenen Monaten in der Leader-Region Chiemgauer-Seenplatte jeweils ein Thema bearbeitet. Da Untersuchungen, Gespräche und Treffen vor Ort nicht möglich waren, mussten neue Wege gesucht werden, um die jeweiligen Herausforderungen zu erfassen und Lösungsansätze zu erarbeiten. In einer zweistündigen Videokonferenz haben die Studentengruppen nun ihre Ergebnisse zur Untersuchung der Tourismusakzeptanz, zu Auswirkungen von Covid-19 auf den Einzelhandel in der Region, Ideen zur Mobilitätssicherung  und mögliche Strategien zur Tourismusanpassung in Zeiten von Covid-19 präsentiert. In der Gemeinde Schnaitsee wurde die Realisierung eines Senioren-Trimm-Dich-Pfads geprüft und hierzu ein Umsetzungsvorschlag erarbeitet, während in der Gemeinde Breitbrunn Ideen für ein Seniorenwohnquartier und für die Gestaltung der Ortsmitte erarbeitet wurden. Alle Teilnehmer waren beeindruckt von der Vielfalt und dem Ideenreichtum der studentischen Arbeiten und so gab es durchweg großen Dank und viel Lob für die Studierenden und die Mitarbeiter des Lehrstuhls für Bodenordnung und Landentwicklung. Christian Fechter dankte im Namen der LAG Chiemgauer-Seenplatte auch den Bürgermeistern und Verwaltungsmitarbeitern der Gemeinden Breitbrunn und Schnaitsee sowie dem Landratsamt Traunstein und dem Chiemgau Tourismus, die den Studenten bei Ihren Themen mit Rat und Tat zur Seite standen. Die Projekte haben frischen Wind, neue Ideen, Erkenntnisse und Anregungen gebracht. Angesichts der positiven Ergebnisse bot Fechter an, die Zusammenarbeit zwischen der TU München und der LAG Chiemgauer-Seenplatte im nächsten Jahr fortzusetzen.

Bericht: Dr. Inge Graichen
Foto: Rainer Nitzsche

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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