Brauchtum

Trachtlerwallfahrt zur Wies-Kirche

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Bei Sonnenschein und weiß-blauem Himmel fand am Pfingstmontag die 30. Trachtenwallfahrt des Oberen Lechgau-Verbandes zum Gegeißelten Heiland auf der Wies statt. Der Wallfahrtszug angeführt von Kreuz und Wallfahrtsstange, Gaustandarte und Gauausschuss, den Fahnenabordnungen der Gauvereine und etwa 300 Trachtlerinnen und Trachtlern bewegte sich von der Landvolkshochschule begleitet von Wieskurat Florian Geis betend und singend in die Wieskirche. Einige Wallfahrer machten sich auch heuer wieder von den Heimatorten zu Fuß auf den Weg in die Wies. 1. Gauvorstand Sepp Wohlfahrt begrüßte die Wallfahrer zum gemeinsamen Gottesdienst, denn ein Jeder kommt mit einem Anliegen und heuer bitten ganz besonders D’Schloßbergler Hopferau für ein gutes Gautrachtenfest, dessen 1. Vorstand Gerhard Pichler die Wallfahrtsstange getragen hat.

Seit 1991 ist die Wallfahrt am Pfingstmontag Tradition – heuer wieder nach zwei Jahren Corona-Pause. Die Wallfahrtsstange wurde 1995 geweiht und das Kreuz am Wallfahrtsweg 2008 errichtet, an dem seither eine Statio ist. Beim feierlichen Gottesdienst segnete und entzündete Wiespfarrer Geis eine Kerze, die zur 30. Wallfahrt angefertigt wurde. In seiner Predigt von der Kanzel erinnerte der Wiespfarrer die Gläubigen daran, dankbar dafür zu sein in dieser schönen Gegend sein zu dürfen. Die gelebten Traditionen, Brauchtum und Tracht sind ein Bekenntnis der Menschen zu ihrer Heimat. Möge der Pfingstgedanke allen Kraft geben in dieser Zeit. Musikalisch gestalteten die feierliche Messe der Bidinger Männergesang, der Monika Dreigesang, die Schloßbergmusig aus Hopferau und die Organistin der Wies. Die gemeinsame Einkehr bei herrlichem Sommerwetter beim Gartenfest der Oberlandler Wies war ein schöner Abschluss dieser 30. Trachtenwallfahrt.

Bericht und Bilder: Marlene Köpf, Oberer Lechgau-Verband

Redaktion

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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