Brauchtum

Trachtler-Jahrtag auf dem Samerberg

Anton Hötzelsperger
Rainer Nitzsche

Gemeinsam der Gefallenen, Vermißten und Verstorbenen zu gedenken, ist bei den Trachtenvereinen Hochries-Samerberg und Almenrausch-Rossholzen eine gute Tradition. Heuer war der Trachtenverein von Rossholzen Ausrichter der Gedenkveranstaltung, die noch ganz unter dem Eindruck des Todes der 11-järhigen Theresa aus Altenbeuern stand, die tagszuvor auf ganz unglückliche Weise am Fuße des Samerbergs mit ihrem Fahrrad verunglückte.  Diakon Günter Schmitzberger bat die zahlreich versammelten Gläubigen, das Opfer und die Angehörigen in die Gebete und Gedanken mit einzubeziehen. Als Zeichen der Verbundenheit im Gebet entzündete er die Osterkerze für Theresa, für ihre Eltern, Geschwister, die Angehörigen, die Einsatzkräfte und nicht zuletzt auch für die Autofahrerin. 

Rossholzens Trachtenvorstand Martin Schober erinnerte in der Kirche an die Toten der Kriege und an die seither verstorbenen Vereinsmitglieder. Anschließend legte Schober zusammen mit Zweitem Vorstand Peter Sattlberger vom GTEV Grainbach am Kriegerdenkmal einen Kranz nieder. Zusammen mit der Musikkapelle Samerberg marschierten dann die beiden Vereine mit ihren Fahnenabordnungen und Mitgliedern zum gemütlichen Beisammensein zum Badwirt.

Fotos: Rainer Nitzsche

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Anton Hötzelsperger

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Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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Als Webseiten - Programmierer habe ich diese Internetpräsenz entwickelt und erstellt. Mit viel Sorgfalt wurde die Plattform durchdacht, optimiert, gefeilt und getunt. Bin auch für die kontinuierliche Betreuung und Pflege der Webseite verantwortlich und habe ein Auge auf die tägliche Aussendung unseres Newsletters.

Als Reportage-Fotograf möchte ich mit wenigen Bildern wiedergeben, was als geschriebener Text vielleicht Bände füllen würde. Es geht um Ereignisberichte in Bildern. Es gilt, schrittweise und in den richtigen Momenten Entwicklung und Ablauf von Ereignissen festzuhalten, die schließlich in einem Höhepunkt gipfeln. Das bedeutet, meine Fotografien sind sehr oft weniger formell und zeigen den Charakter der Menschen eher in einer pose-freien, authentischen Weise, die nicht inszeniert ist.

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