Wirtschaft

TH Rosenheim: Technologiepark kann früher gebaut werden als geplant

Frohe Kunde aus der Staatskanzlei: Das bayerische Kabinett hat beschlossen, im Rahmen der Hightech Agenda Bayern (HTA) zusätzliche Mittel für Bauvorhaben an Hochschulen zur Verfügung zu stellen und Projekte zu beschleunigen. Davon profitiert auch die Technische Hochschule Rosenheim, da der geplante Technologiepark früher gebaut werden kann als geplant.

Man werde die vor einem Jahr gestartete Technologieoffensive mit einem „Plus“ versehen und als Anschub für den Neustart nach Corona nutzen, heißt es vonseiten der Staatsregierung. In diesem Sinn sollen 2021 und 2022 zusätzliche 900 Millionen Euro „ein kraftvolles Signal des Aufbruchs und der Zuversicht senden“. Die großen Baumaßnahmen im Rahmen der HTA würden deutlich schneller angegangen und fertiggestellt, kündigte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) nach der Kabinettssitzung am Montag an. Allein 100 Millionen Euro des „bayerischen Konjunkturpakets“ sind für die Bauvorhaben vorgesehen. Ermöglicht werden soll die Beschleunigung durch innovative Verfahrensabläufe und organisatorische Neuregelungen.

TH-Präsident Prof. Dr. h.c. Heinrich Köster zeigt sich sehr erfreut über die Ankündigung der Staatsregierung: „Das ist ein wichtiges Signal für die Hochschulen in Bayern und ganz besonders für die TH Rosenheim. Der Technologiepark mit seinen hochmodernen Laboratorien wird einen Quantensprung für die Forschung und Lehre an unserer Hochschule bringen. Ich freue mich sehr, dass er nun früher Wirklichkeit werden kann.“

Klaus Stöttner, Landtagsabgeordneter und Vorsitzender des Kuratoriums der TH Rosenheim, wertet die Nachricht aus dem Ministerrat als großen Erfolg. „Die Entscheidung unterstreicht die Bedeutung des Hochschulstandorts Rosenheim, der damit auch international gesehen an Renommee gewinnen wird“, so der CSU-Politiker. Die langjährige Arbeit des Kuratoriums und weiterer Unterstützer der TH Rosenheim trage nun auch auf diese Weise Früchte.

Der Technologiepark wird in unmittelbarer Nachbarschaft zur TH Rosenheim auf dem Gelände der ehemaligen Bogensiedlung entstehen. Für das Großprojekt sind rund 100 Millionen Euro veranschlagt. Als Baubeginn war bislang Herbst 2022 oder Frühjahr 2023 vorgesehen, nun wird es schneller gehen.

Bericht und Foto: Hochschule Rosenheim

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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