Gastronomie & Wirtschaft

TH Rosenheim: Endspurt zu Jugend forscht

Bald ist es soweit: dann findet der 4. Regionalwettbewerb Jugend forscht in Rosenheim statt! 90 Kinder und Jugendliche werden an der Technischen Hochschule Rosenheim ihre Projekte und Forschungsarbeiten aus dem MINT Bereich vorstellen.

Zum 55. Mal findet der Jugend forscht Wettbewerb statt, Generationen junger Forscher haben tausende von Projekten präsentiert. Die Erfolgsgeschichte des von Henry Nannen gegründeten Wettbewerbs begann 1965 mit 244 Teilnehmer. Heuer haben sich bundesweit 11768 Forscher und Forscherinnen angemeldet, alleine diese Zahl zeigt das hohe Interesse am bekanntesten Nachwuchswettbewerb im Bereich MINT Fächer.

Organisatorisch präsentieren die jungen Teilnehmer ihre Projekte zunächst bei den Regionalwettbewerben in ganz Deutschland einer ausgewählten Jury und der Öffentlichkeit. Die Fachjuroren entscheiden dann über die Siegerprojekte aus den unterschiedlichen Fachbereichen. In den sieben Themengebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik haben die Rosenheimer Forscher bereits ihre innovativen Projekte eingereicht. Die Arbeiten reichen vom smarten Bienenvolk, dem Bau und der Beobachtung eines hermetisch abgeschlossenen Biotops, Algen als Energiequelle der Zukunft, der Feinstaubbelastung in Traunstein, bis zu der Frage wie der Leopard zu seinen Flecken kommt, einem Seifenmembran Filter oder einem Hightech-Bobbycar. Präsentiert wird alles am 19. und 20. Februar in den Räumen der TH Rosenheim. Der Vielfalt und der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt und versprechen abwechslungsreiche und hochinteressante Tage!

Die Siegerinnen und Sieger der Regionalebene qualifizieren sich für die Landeswettbewerbe, die Anfang März 2020 beginnen. Den Abschluss der 55. Runde von Jugend forscht bildet das Bundesfinale vom 21. bis 24. Mai 2020 in Bremen – gemeinsam ausgerichtet von den Unternehmensverbänden im Lande Bremen e. V. als Bundespate und der Stiftung Jugend forscht e. V.

Unternehmen und Institutionen engagieren sich als Ausrichter und Gastgeber der Wettbewerbe. In Rosenheim hat Jugend forscht mit der TH Rosenheim und dem Seeoner Kreis zwei effiziente und kompetente Partner an der Hand. Der Seeoner Kreis als Pate vertritt nicht nur die regionale Wirtschaft und ist eng verbunden mit der TH Rosenheim, sondern denkt auch schon heute an morgen. „Es ist uns wichtig ein Projekt der Jugend und somit die Zukunft der Region zu fördern. Wir sind ein starker Wirtschaftsstandort, ohne Fachkräfte und Wissenschaftler könnten wir diese Position nicht halten“, so Franz Winterer, Vorstandsvorsitzender des Seeoner Kreises. Die Technische Hochschule Rosenheim bietet mit ihrer Ausrichtung auf naturwissenschaftliche Fächer und ihrem hohen Praxisbezug die idealen Rahmenbedingungen für die Teilnehmer von Jugend forscht. Wo, wenn nicht in den Räumen der Hochschule, werden Kompetenz und Leidenschaft für Projekte und angewandte Wissenschaften besser unter Beweis gestellt? Die Kinder und Jugendlichen haben so außerdem die Gelegenheit in die Welt der Hochschule hinein zu schnuppern.

Am Donnerstag, 20. Februar zwischen 8:30 Uhr und 13:30 Uhr ist die Ausstellung für Besucher und Medienvertreter geöffnet. Nach zwei spannenden Projekttagen findet die Preisverleihung für die besten Projekte dann nur im Beisein der Juroren ab 14.30 Uhr statt. Alle Wettbewerbstermine, Veranstaltungsorte und Ansprechpartner finden Sie auch im Internet unter www.jugend-forscht.de.

Bericht und Foto: TH Rosenheim – Bildunterschrift: Franz Winterer, Vorstandsvorsitzender des Seeoner Kreises und Thomas Grillenbeck, Wettbewerbsleiter Jugend forscht, freuen sich auf den Wettbwerb an der TH Rosenheim.

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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