Tourismus

Tag des offenen Denkmals bei der Wendelsteinbahn

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Einen exklusiven Blick hinter die Kulissen gewährt Deutschlands älteste Hochgebirgsbahn auf den Wendelstein heuer am Sonntag, 9. September 2018 beim bundesweiten „Tag des offenen Denkmals“. Die Aktion steht in diesem Jahr unter dem Motto „Entdecken, was uns verbindet”. Dazu zählen auch die Themen Verkehr, Infrastruktur und Energieerzeugung. Themen also, die eng mit der über 100jährigen Geschichte und Gegenwart der Wendelsteinbahn verbunden sind. Ein historischer Sonderzug bringt die Besucher beim „Tag des offenen Denkmals“ vom Talbahnhof der Zahnradbahn in Brannenburg zur Wagenhalle mit Bahnwerkstatt und Elektrizitätswerk der Wendelsteinbahn. Besucher erfahren bei einer circa einstündigen Führung, warum die Wendelstein-Zahnradbahn bei ihrem Bau 1910-1912 so innovativ war, wie auf der Talfahrt mit der Bahn Energie erzeugt wird und was damit passiert. Auch das Wasserkraftwerk der Wendelsteinbahn sowie der beeindruckende Fuhrpark der Wendelsteinbahn von den Nostalgiegarnituren über die modernen Doppeltriebwagen bis hin zur gewaltigen Schneefräse können bei dieser seltenen Gelegenheit bestaunt werden. Geschäftsführer der Wendelsteinbahn Florian Vogt vermittelt dazu einen Eindruck, wie aufwändig und spannend sich der ganzjährige Betrieb einer Hochgebirgsbahn gestaltet. Sonderfahrten um 10.05 Uhr, 11.45 Uhr und 13.05 Uhr mit anschließender Führung. Treffpunkt am Parkplatz der Wendelsteinbahn, Sudelfeldstr. 106 in Brannenburg. Die Teilnahme ist kostenlos, die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Verbindliche Anmeldung bis spätestens 6. September bei Daniel Hoheneder, Kreisheimatpfleger Landkreis Rosenheim, Bereich Baudenkmalpflege, Tel. +49 179 54 96 735, E-mail: daniel.hoheneder@gmx.net.

Bericht und Fotos: www.wendelsteinbahn.de

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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